Gemeinden, die Spiel- und Bolzplätze betreiben, müssen Spielgeräte wie Fußballtore auf ihre Standfestigkeit überprüfen und Maßnahmen ergreifen, die ein Umkippen verhindern. Tun sie dies nicht im ausreichenden Maße, kommen sie Ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nach und haften bei einem Unfall. So geschehen in folgendem Fall: Ein nicht fest verankertes Fußballtor kippte auf ein dreijähriges Mädchen und verletzte es schwer. Der ältere Bruder hatte sich an die Latte des Tores gehängt, welches nicht verankert war und daher umkippte.
Nach Auffassung des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht (Aktenzeichen 11 U 71/10) hat die Gemeinde als Betreiberin des Spiel- und Bolzplatzes ihre Verkehrssicherungspflichten verlässt, da sie das Tor nicht ausreichend gegen Umkippen gesichert hatte. Die Fußballtore seien regelmäßig, insbesondere nach den Wochenenden, in einem ungesicherten Zustand von einem Gemeindemitarbeiter vorgefunden und mussten regelmäßig neu verankert werden. Die Gemeinde hätte daher eine dauerhafte Sicherung der Tore veranlassen müssen, wie sie es nach dem Unfall getan hatte. Es sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass Maßnahmen, die nach dem Unfall ergriffen wurden, nicht auch vor dem Unfall hätten umgesetzt werden können. Das Gericht verurteilte die Gemeinde dem verletzten Mädchen Schadensersatz und Schmerzensgeld zu zahlen (Meldung vom 24.04.2012)
Mädchen und Jungen unterscheiden sich deutlich in ihrer Einfühlungsfähigkeit
Die Bereitschaft von Jugendlichen, sich in die Perspektive leidender Menschen hineinzuversetzen und sich von ihrem Schicksal berühren zu lassen, hängt vom Geschlecht ab. Mädchen sind empathischer als Jungen, wie die Alltagserfahrung zeigt und zahlreiche Studien belegen. Dass die männliche Mitleidsfähigkeit mit zunehmendem Alter sinkt und auch das Geschlecht des Opfers eine Rolle spielt, fand jetzt eine Forschergruppe der Universität Augsburg heraus.
740 Jugendliche im Alter von elf bis 17 Jahren und quer durch alle Schulformen beteiligten sich an der Studie. Die Teenager kamen sowohl aus einer Großstadt als auch aus dem Umland und wurden vor zwei Situationen gestellt, die spontan Mitleid hervorrufen: Im ersten Szenario wird ein Kind auf der Straße von der Mutter geohrfeigt, worauf das Kind anfängt zu weinen. Im zweiten Szenario sollten sich die Versuchsteilnehmer vorstellen, einen Bericht über eine junge drogenabhängige Frau im Fernsehen zu sehen. Anschließend mussten sie Fragebogen ausfüllen, die ihre Gefühle dokumentieren. Antworten wie “Es ist mir eigentlich gleich, dass die Frau drogenabhängig wurde” oder “Ich mache mir Sorgen, wie es mit der Frau wohl weitergeht” maßen die Betroffenheit der Jugendlichen.
Dabei zeigten die Mädchen eine konstante hohe Mitgefühlsbereitschaft gegenüber dem geschlagenen Kind. Die Fähigkeit der Jungen zum Mitleiden dagegen startete bereits auf einem etwas niedrigeren Niveau und nahm dann mit den Jahren ab. Erst bei den 17-jährigen Jungen stieg sie wieder leicht an, erreichte aber nicht mehr die Werte der Mädchen. Auch gegenüber der drogenabhängigen Frau zeigten sich die Mädchen deutlich mitfühlender.
Nun wollten die Wissenschaftler herausfinden, ob Mitleid vom Geschlecht des Opfers beeinflusst wird. Sie stellten 13-jährigen Mädchen und Jungen jeweils eine drogenabhängige Frau und einen drogenabhängigen Mann vor. Dabei kam es zu einem interessanten Ergebnis: “Die Mädchen fühlten stärker mit der Frau und empfanden deutlich weniger Mitleid mit dem Mann. Und auch die Jungen zeigten mit einem männlichen Opfer tendenziell weniger Mitgefühl als mit dem weiblichen”, berichtet Cordelia Volland, Leiterin der Studie. Evolutionspsychologisch ist dies mit der zunehmenden Rivalität unter männlichen Jugendlichen und der zunehmenden Beschützerrolle der Jungen gegenüber Mädchen zu erklären.
Empfinden männliche Jugendliche nur wenig Mitleid für Geschlechtsgenossen, könnte das auch Auswirkungen auf ihr Verhalten zueinander haben. So vermutet Cordelia Volland: “Jungen mit einer geringen Mitgefühlsbereitschaft zeigen sehr wahrscheinlich auch weniger prosoziales Verhalten. Das heißt, sie trösten, helfen und unterstützen einen leidenden Geschlechtsgenossen weniger.”
Mehr unter: C. Volland u. a.: Doing gender by doing emotion? Die geschlechtsspezifische Entwicklung der Mitgefühlsbereitschaft im Jugendalter. Psychologie in Erziehung und Unterricht, Bd. 55/1, 2008, 27-38
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Der Countdown läuft, vor den Sommerferien 2012 ist der Baubeginn geplant. Für zwei besonders
familienfreundliche Wohnungen werden noch nette Nachbarn gesucht.
Die Baugruppe Malerstrasse plant einen repräsentativen Neubau als Mehrgenerationenhaus in Wuppertal Elberfeld. Auf dem 900 qm großen Grundstück Malerstrasse 20, direkt an der „Nordbahntrasse“ (Rad- und Wanderweg) gelegen, entstehen 23, für die Bedürfnisse der späteren Bewohner individuell zugeschnittene Wohneinheiten, die in enger Zusammenarbeit mit Architekten und Fachplanern entworfen werden. Sie verfügen alle über eine Loggia, einen Balkon oder eine Terrasse.
Dazu bekommt das Haus noch zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen, wie Garten, drei Dachterrassen, Gemeinschaftsraum, Fahrradkeller, Trocknerraum… Der Zugang zu allen Wohnungen wird barrierefrei (Aufzug) sein.
Als Passivhaus konzipiert, werden die anfallenden Energiekosten kaum noch in´s Gewicht fallen. Baubeginn ist 2012, geplanter Einzug 2013. Weitere Informationen über das sonnige Leben am Ölberg finden Sie unter www.malerstrasse.de.
Für Kinder und Jugendliche sind sie im Alltag kaum wegzudenken: Handy und
Internet, SchülerVZ und Facebook, MSN und ICQ. Dass per Handy und im Internet nicht nur witzige Videos ausgetauscht, mit Freunden gechattet oder neue Freunde gefunden werden können, macht das Theaterstück “click it²” zum Thema.
Clickt it! 2″ heißt die Produktion von “Zartbitter” aus Köln, die Ende Februar auch in Wuppertal gastiert. Rund 2.000 Wuppertaler Schülerinnen und Schüler haben dann Gelegenheit, unterhaltsam und lebensnah zu erfahren, dass zur Kehrseite grenzenlosen Internet-Surfens Cybermobbing und sexuelle Gewalt unter Jugendlichen gehört. In den Vorstellungen am 27. und 28. Februar sind noch Plätze frei, Schulklassen können sich unter Telefon 0202/563-6332 oder e-mail: martina.wagner@lcb-online.de anmelden.
Speziell für Eltern gibt es am Dienstag, 28. Februar, um 19.30 Uhr im Haus der Jugend Barmen, eine Vorstellung mit anschließender Diskussion mit den Schauspielern, Vertretern des Fachbereiches Jugend & Freizeit, Kinder- und Jugendschutz und der Polizei. Eine Anmeldung hierzu ist nicht nötig. Der Eintritt beträgt 3 Euro.
In dem Stück wird thematisiert, wie sexuelle Anmache, Horror- und Ekelvideos, vor allem aber Mobbing im Netz Kindern und Jugendlichen zusetzen kann. “Diese Form der Gewalt ist für die Opfer sehr belastend, ihr privater Lebensbereich verliert die Funktion als Schutzraum, weil sie über Handy und Computer immer und überall erreichbar sind”, erläutert Irmgard Stinzendörfer, bei der Stadt für den Kinder- und Jugendschutz zuständig. Grund genug für die Abteilung, Kinder- und Jugendschutz gemeinsam mit dem Haus der Jugend Barmen auch in diesem Jahr wieder “Zartbitter” ins Tal und “Clickt it! 2 – Gute Seiten – schlechte Seiten” auf die Bühne zu holen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass das Interesse der Kinder und Jugendlichen an dem Thema genauso groß ist wie die Notwendigkeit, über Gefahren im Netz zu informieren oder das Bedürfnis, über das Thema zu sprechen. Weitere Informationen unter: www.lcb-online.de (Quelle+Bild: Stadt Wuppertal, den 10.02.2012)
Zoobesucher können das kleine Eisbärjungtier “Anori” ab sofort über einen Monitor in der benachbarten
Pinguinanlage in seiner Wurfhöhle beobachten.
Die Aufnahmen zeigen “Anori” mit Mama “Vilma” beim Schlafen, Kuscheln und Trinken, auch “Anoris” Geburt ist zu sehen. Die Filmsequenzen sind mit kurzen Erläuterungen versehen.
Aus zwei verspielten Kätzchen wurden zwei junge Tigerdamen: Die Publikumslieblinge Tschuna und Daseep
haben sich prächtig entwickelt. In der kommenden Woche ziehen sie nach England. Die beiden jungen Tigerdamen verlassen den Wuppertaler Zoo am Dienstag, 14. Februar. Sie reisen im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in den Dudley Zoo in England.
Die Zoo-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die sie während der letzten eineinhalb Jahre betreut haben, lassen sie natürlich nur schweren Herzens gehen. Beide sind Flaschenkinder. Die Sibirische Tigerin Tschuna wurde am 22. August 2010 im Zoo Wuppertal geboren, die Sumatratigerin Daseep am 10. September 2010 im Zoo Frankfurt. Sie kam schon im Alter von 6 Wochen nach Wuppertal, um mit Tschuna gemeinsam aufzuwachsen.
Beide sind prächtige Tigerinnen geworden und haben sich wie Geschwister verhalten. Sie dürfen in England auch noch einige Zeit zusammenbleiben. Unter den Stammbesuchern des Zoos haben Tschuna und Daseep viele Freunde, die ihre Entwicklung gespannt verfolgt haben. Die letzte Gelegenheit, die Tiger bei ihrem munteren Treiben im Außengehege zu beobachten, besteht an diesem Wochenende. Weiter Informationen unter: www.zoo-wuppertal.de (Quelle: Stadt Wuppertal, den 10.02.2012)
Am Montag, 16. Januar, starten im Nordpark vorbereitende Arbeiten für die Umgestaltung des Kinderspielplatzes. Es werden kranke Bäume gefällt und solche, die im Bereich des künftigen Bolzplatzes stehen. Außerdem werden Bäume ausgelichtet, um die schöne Aussicht vom Werner-Zanner-Platz wieder herzustellen – sie ist inzwischen ziemlich zugewachsen.
Die eigentlichen Arbeiten zur Umgestaltung des Platzes beginnen voraussichtlich in den Monaten April oder Mai und sollen noch im Sommer fertig gestellt werden. Der rund 5.000 Quadratmeter große Kernbereich des Spielplatzes ist vollständig neu geplant worden und soll mit vielen unterschiedlichen Spielmöglichkeiten für Kinder aller Altersgruppen attraktiv werden.
Neben einem Bolzplatz mit Jugendtreff sind ein Sandspielbereich für kleinere Kinder sowie eine große Spielgerätekombination für Kinder im Alter zwischen sechs und 14 Jahren vorgesehen. Die vorhandene asphaltierte multifunktionale Platzfläche bleibt ebenso erhalten wie die historischen Wegeverbindungen.
Die Bezirksvertretung hatte im Dezember vorigen Jahres die Neugestaltung des Spielplatzes Nordpark beschlossen. Die Baukosten werden mit rund 400.000 Euro veranschlagt. Finanziert werden die Arbeiten zu 80 Prozent mit Landesmitteln aus dem Programm “Soziale Stadt Oberbarmen/Wichlinghausen”. Der Nordstädter Bürgerverein hat für den Kinderspielplatz 60.000 Euro gesammelt.
Ein zweiter Bauabschnitt beim kleinen Spielplatz wird, wenn das Land wieder Geld dazu gibt, 2013 in Angriff genommen. Der hier vorhandene kleine Spielplatz wurde bereits mit Mitteln des Nordstädter Bürgervereins saniert. Der Platz ist vorgesehen als Treffpunkt, Ausgangspunkt für Spaziergänge und für zusätzliche Nutzungen wie kleine Konzerte oder Feste (Quelle: Stadt Wuppertal, 13.01.12)
Große Freude im Wuppertaler Zoo. Am 4. Januar hat es Nachwuchs beim Eisbärenpaar “Vilma” und “Lars”
gegeben.
Eigentlich wurden zwei Jungtiere geboren, eines davon lebte leider nur eine Woche. Das andere Jungtier ist wohlauf. Es wird, wenn alles gut geht, im April mit der Mutter die Wurfhöhle verlassen. Bis dahin bleiben Mutter und Kind geschützt in der Höhle, denn Eisbärenmütter, die in Ihrer Polarheimat die Jungtiere in selbst gegrabenen Schneehöhlen zur Welt bringen, sind sehr anfällig gegen Störungen.
In der Vergangenheit hat es im Wuppertaler Zoo mehrmals erfolgreiche Aufzuchten von Eisbären gegeben, die erste Geburt schon am 27. November 1931. “Lars” ist im Zoo Berlin, seiner letzten Heimat, Vater des berühmten Eisbären “Knut” geworden. Erste Fotos von Mutter und Kind wird es wohl auch erst im April geben.
Aber ein Bild der Überwachungskamera zeigen deutlich Mutter und Junges (Quelle: Stadt Wuppertal,17.01.2012)
Für den Abzug von Kinderbetreuungskosten ist es künftig unerheblich, ob Kinderbetreuungskosten aufgrund einer Berufstätigkeit oder Krankheit entstanden oder privat veranlasst sind. Als Sonderausgaben werden die Betreuungskosten für Kinder bis zu 14 Jahren steuermindernd anerkannt. Die Betreuungskosten können zu zwei Drittel, bis maximal 4.000 Euro im Jahr pro Kind, abgezogen werden. Bei der Gewährung von Kindergeld bzw. Kinderfreibeträgen wird zukünftig auf die Einkommensüberprüfung bei volljährigen Kinder verzichtet. Bislang entfiel bei volljährigen Kindern das Kindergeld, wenn ihre Einkünfte und Bezüge einen Jahresbetrag von 8.004 Euro überstiegen. Außerdem wurden die Möglichkeiten, den Kinderfreibetrag auf den anderen Elternteil zu übertragen, vereinfacht (Quelle: Bund der Steuerzahler, Jan. 2012).
Wenn sich ein Kleinkind zum ersten Mal ein Stückchen Brot in den Mund schiebt, ist das manchmal ein kritischer Moment. Bekommt es Hautausschlag, reagiert es mit Durchfall oder schnupfenähnlichen Symptomen, können das Anzeichen einer Nahrungsmittelallergie sein. Je früher das auslösende Allergen identifiziert wird, umso besser: Dann kann man versuchen, es zu vermeiden.
Nahrungsmittelallergie: Viele Kleinkinder sind betroffen
“Belastbare Studien zur Zahl der betroffenen Kinder gibt es nicht”, erläutert Herbert Steinheuer, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Krefeld. “Schätzungen gehen von zwei bis sieben Prozent aller Kinder aus.” “Die Betroffenen reagieren innerhalb kurzer Zeit nach dem Genuss des Nahrungsmittels mit Reaktionen wie Juckreiz in der Mundhöhle, Nesselsucht, Atemnot oder Kreislaufreaktionen bis zum anaphylaktischen Schock”, zählt Jörg Kleine-Tebbe von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie auf.
Bei den Nahrungsmittelallergien im Kindesalter sind in den meisten Fällen stabile Eiweiße in Grundnahrungsmitteln wie Kuhmilch, Hühnerei, Nüsse, Weizen, Fisch oder Soja die Ursache allen Übels. Nur: Auf ein Grundnahrungsmittel zu verzichten, stellt erhebliche Anforderungen an die ganze Familie. Bevor auf Verdacht verzichtet wird, sollte das spezifische Allergen ermittelt werden.
Dafür ist ein auf Allergien spezialisierter Kinderarzt gefragt. Sobald der Auslöser der allergischen Reaktion feststeht, ist eine Ernährungsberatung unverzichtbar. “Die Familie muss lernen: Wo ist das Allergen drin, das vermieden werden soll? Und: Wie kann ich es so ersetzen, dass eine vollwertige Ernährung gesichert ist?”, erläutert Imke Reese, Ernährungstherapeutin aus München.
Im Schulalter haben die meisten Kinder keine Probleme mehr
Bei abgepackten Lebensmitteln gilt der erste Blick der Zutatenliste. Dort müssen die wichtigsten Allergene deklariert werden. Es können jedoch auch Rückstände aus einer vorherigen Produktion in ein Lebensmittel geraten. Noch schwieriger ist die Speiseauswahl bei loser Ware oder im Restaurant. Die gute Nachricht ist jedoch: “Rund 80 Prozent der kleinen Patienten verlieren diese Allergie bis spätestens zum Schulalter”, sagt Kleine-Tebbe. Weitere Informationen finden Sie unter: www.daab.de/ernaehrung (Quelle:WZ, den 02.01.12)
Bereits seit 2008 unterstützt der Bund Arbeitgeber mit dem Förderprogramm “Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung”. Die Antragsfrist dafür wurde nunmehr bis Ende 2011 verlängert. Unternehmen, die – allein oder im Verbund mit anderen Betrieben – mindestens sechs zusätzliche Betreuungsplätze für Mitarbeiterkinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr in bereits bestehenden oder neuen Einrichtungen schaffen, wird für die Dauer von zwei Jahren ein Zuschuss von 50 Prozent der Betriebskosten gezahlt (höchstens 6.000 Euro / pro Betreuungsplatz und Jahr).
Alle Details zum Förderprogramm gibt es unter: www.erfolgsfaktor-familie.de (Bereich: Förderprogramm Kinderbetreuung).
OECD-Studie – Die Einkommensschere geht in Deutschland stärker auseinander als in den meisten anderen Industrieländern.
Die Einkommenskluft zwischen Arm und Reich ist in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten stärker gewachsen als in den meisten anderen Industrienationen. Dies zeigt eine Studie OECD. Ein Grund ist der starke Zuwachs bei der Teilzeitarbeit.
Danach verdienten die zehn Prozent der Deutschen mit den höchsten Einkommen 2008 etwa achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent. Konkret beliefen sich ihre Nettobezüge auf durchschnittlich 57.300 Euro im Jahr, die der Geringverdiener hingegen nur auf 7.400 Euro (ohne staatliche Hilfsleistungen). Anfang der 90er Jahre hatte das Verhältnis noch bei sechs zu eins gelegen. Für die zunehmende Kluft ist laut Studie vor allem die Entwicklung der Löhne und Gehälter verantwortlich. So hat sich die Lohnschere zwischen den Spitzeneinkommen und den untersten zehn Prozent der Vollzeitarbeitenden in den vergangenen 15 Jahren um ein Fünftel erweitert. Hinzu kommt ein starker Zuwachs von Teilzeitarbeit und Fristverträgen. Die Zahl der Teilzeitarbeiter stieg in Deutschland seit Mitte der 80er Jahre von knapp drei auf mehr als acht Millionen.
“Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes war ein erster wichtiger Schritt. Jetzt müssen zur Schaffung von Arbeitsverhältnissen mit Perspektiven und Aufstiegschancen folgen”, sagte der OECD-Arbeitsmarktexperte Michael Förster. Es gibt immer mehr Haushalte mit Alleinerziehenden! Aber auch sozialer Wandel verstärkt laut Studie die Einkommensunterschiede zwischen armen und reichen Haushalten. Es gibt mehr Alleinerzieher- und Single-Haushalte mit entsprechenden niedrigem Einkommen. Auf der anderen Seite fänden sich zugleich immer mehr Paare aus der gleichen Einkommensgruppe zusammen. Das Modell “Chefarzt heiratet Krankenschwester” sei auf dem Rückzug.
Informationen zur Studie finden Sie im Internet unter: http://dpaq.de/o2B6k oder unter: http://dpaq.de/Bewjr (die gesamte Studie zum download auf englisch)
Gemeinden, die Spiel- und Bolzplätze betreiben, müssen Spielgeräte wie Fußballtore auf ihre Standfestigkeit überprüfen und Maßnahmen ergreifen, die ein Umkippen verhindern. Tun sie dies nicht im ausreichenden Maße, kommen sie Ihrer Verkehrssicherungspflicht nicht nach und haften bei einem Unfall. So geschehen in folgendem Fall: Ein nicht fest verankertes Fußballtor kippte auf ein dreijähriges Mädchen und verletzte es schwer. Der ältere Bruder hatte sich an die Latte des Tores gehängt, welches nicht verankert war und daher umkippte.
Nach Auffassung des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht (Aktenzeichen 11 U 71/10) hat die Gemeinde als Betreiberin des Spiel- und Bolzplatzes ihre Verkehrssicherungspflichten verlässt, da sie das Tor nicht ausreichend gegen Umkippen gesichert hatte. Die Fußballtore seien regelmäßig, insbesondere nach den Wochenenden, in einem ungesicherten Zustand von einem Gemeindemitarbeiter vorgefunden und mussten regelmäßig neu verankert werden. Die Gemeinde hätte daher eine dauerhafte Sicherung der Tore veranlassen müssen, wie sie es nach dem Unfall getan hatte. Es sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass Maßnahmen, die nach dem Unfall ergriffen wurden, nicht auch vor dem Unfall hätten umgesetzt werden können. Das Gericht verurteilte die Gemeinde dem verletzten Mädchen Schadensersatz und Schmerzensgeld zu zahlen.
(Quelle: Redaktion Anwalt-Suchservice 23.11.2011)
In der besonderen Atmosphäre des Menschenaffenhauses findet am morgigen Samstag, 19. November, um 15.00 Uhr ein Auftritt des Wuppertaler Kinder- und Jugendtheaters statt. Aufgeführt wird das bekannte „Dschungelbuch“ als Lesung. Der Besuch der Lesung ist für Zoobesucher kostenlos, d.h. es wird nur der Zoo-Eintritt fällig.
Weitere Informationen zum Kinder- und Jugendtheater finden Sie im Internet unter www.kinder-jugendtheater.de. Informationen zum Zoo sind im Internet unter www.zoo-wuppertal.de abrufbar.
Die Bildung gehört noch immer zu den großen Themen in Deutschland. Obgleich die Regierung versichert, den Bildungsstandort zu fördern und vor allem in die Leuchttürme unter den Wissensspeichern investiert, ist die Schulbildung weiter Ländersache. Und die Länder sind chronisch Pleite. Gegen diese Missstände machen Schüler und Studenten mobil.
Tausende Schüler, Studenten und Auszubildende aus ganz Deutschland haben für eine bessere Bildung demonstriert. Die jungen Protestierenden forderten mehr Geld für Bildung, die Einführung der Gemeinschaftsschule, Ausbildungs- und Studienplätze für alle und mehr Lehrer für kleinere Klassen. Einige Demonstranten trugen Schilder mit Aufschriften wie “Freie Bildung für alle” und “Kämpfen um zu lernen”.
In mehr als 30 deutschen Städten demonstrierten Jugendliche gegen ungerechte Verhältnisse im Bildungssystem. Vor allem in Brandenburg gingen Schüler und Eltern von Schulen in freier Trägerschaft auf die Straße, um Stimmung gegen die geplanten Etatkürzungen des Bundeslandes ausschließlich für Privatschulen zu machen.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft begrüßte den Bildungsstreik und sagte: “Das Recht auf Zugang zu kostenfreier Bildung für alle muss das Ziel sein. Das beginnt in der Kita, geht bis zum Master und darüber hinaus zu lebenslangem Lernen.” Hintergrund der Protestaktionen war die “Global Weeks of Action for Education” – eine internationale Bewegung von Schülern und Studenten. Noch bis zum 20. November wollen sich junge Menschen weltweit für Solidarität und freie Bildung einsetzen. (Quelle: dpa, 17.11.2011)
Vorlesen ist großes Abenteuer und Kino im Kopf! Genau das richtige Rezept also gegen dunkle und kalte Novembertage! Vorlesen fördert die Lesekompetenz Ihres Kindes!
Am 18.11.2011 ist es wieder soweit: Deutschland feiert das große Lesefest! Tausende Menschen lesen an den unterschiedlichsten Orten Lesebegeisterten ihre Lieblingsgeschichten vor. Seien auch Sie mit Ihren Kindern mit dabei! Die Anmeldung kann noch bis einen Tag vor dem Bundesweiten Vorlesetag, also bis heute (17. November) erfolgen.
Das Engagement jedes Einzelnen zählt. Schenken Sie Ihren kleinen und großen Zuhörern ein wenig Ihrer Zeit und zeigen Sie, wie wunderbar vorlesen sein kann bzw. Bücher sein können. Die Stiftung lesen freut sich auf einen spannenden und ereignisreichen Bundesweiten Vorlesetag mit Ihnen und Ihren Geschichten. An der Aktion nehmen prominente Musiker, Politiker, Schauspieler und Sportler teil. Sie gehen in Kindergärten, Schulen und Bibliotheken und lesen Kindern vor. Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.wirlesenvor.de/
Deutschlands Position als intellektueller Vorreiter ist gefährdet: In den vergangenen fünfzig Jahren ist der Anteil der Hochqualifizierten in Deutschland kaum gestiegen. Erwarb in Deutschland um 1960 knapp jeder fünfte junge Erwachsene einen Hoch- oder Fachschulabschluss beziehungsweise einen Meisterbrief, ist es heute etwa jeder Vierte.
Mit diesen Daten ist Deutschland auf einen der unteren Plätze aller untersuchten Länder abgerutscht. Zum ersten Mal seit Erscheinen des Berichts “Bildung auf einen Blick” enthält die aktuelle Ausgabe Vergleiche über einen so langfristigen Trend. Die Entwicklung innerhalb der gesamten OECD ist dabei deutlich positiver: Anfang der 60er Jahre machten im OECD-Schnitt nur 13 Prozent aller Menschen einen höheren Abschluss, im Jahr 2009 hatte sich diese Zahl auf 37 Prozent fast verdreifacht. Deutschland hat mit 7 Prozentpunkten die geringste Zuwachsrate aller OECD-Länder.
Weitere Informationen unter: http://dx.doi.org/10.1787/eag-2011-de Der Bericht ist erschienen unter der ISBN: 978-37-63-94892-5 und kostet 69,00 Euro.
Besonders die kleinen Gäste des Wuppertaler Zoos werden sich über diese eine neue Attraktion freuen:
Punktlich zum Beginn der Herbstferien konnten die Kleinen auf dem Kinderspielplatz an der Arena einen neuen Kletter- und Spielbereich in ihren Besitz nehmen. Mit dem neuen “Tummelplatz” erfährt der Zoo-Kinderspielplatz eine deutliche Steigerung des Erlebnis- und Spielwertes für die kleinen Besucher des Zoos.
Die Investition in den neuen “Tummelplatz”, von rund 28.000 Euro wurde zum einen durch den Einsatz von Spendenmitteln des Zoos, zum anderen durch die Hilfe der Bezirksvertretung Elberfeld-West ermöglicht, die für diese Maßnahme einen Teil der ihr zur Verfügung stehenden freien Mittel bereitstellte.
Das Projekt TOYS COMPANY sammelt gebrauchtes Kinderspielzeug und repariert es, um die Sachen kostenlos an sozial schwache Familien weiterzugeben. Am Samstag, 15. Oktober 2011 ist der nächste Sammeltermin.
Das Projekt TOYS COMPANY sammelt gebrauchtes Kinderspielzeug und repariert es, um die Sachen kostenlos an sozial schwache Familien weiterzugeben. Am Samstag, 15. Oktober 2011, ist der nächste Sammeltermin.Von 9.00 bis 16.00 Uhr holen Ehrenamtler des Round Table Clubs die Spielsachen in ganz Wuppertal ab. Termine können vorab unter der Telefonnummer: 0202 – 9749250 oder per Mail: info@toyscompany-wtal.de vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie unter: www.wuppertal.dekra-toyscompany.com
Die TOYS COMPANY verschenkt Kinderträume!
Kinder erleben die Welt im Spiel. Geeignetes Spielzeug regt Ideenreichtum und Fantasie an und fördert so die Entwicklung des Kindes. Deshalb sammelt die TOYS COMPANY Kinderspielzeug, Kinderfahrräder, Roller und Dreiräder. Eine gründliche Reinigung und eine fachmännische Reparatur erweckt altes Spielzeug zu “neuem Leben”. Es entstehen kleine Schätze, die die TOYS COMPANY weiterverschenken. Kindergärten und Krippen, Kinderheime und Frauenhäuser freuen sich ebenso, wie Familien mit Kindern, die nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen. Gegen Abgabe eines Spielzeuggutscheins können sich Kinder bei der TOYS COMPANY Spielzeug auswählen. Diese Gutscheine erhält man kostenlos bei zahlreichen Wuppertaler Einrichtungen.
Über das Projekt
Die Wuppertaler Toys Company wurde im Mai 2007 von der DEKRA Akademie GmbH in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Wuppertal gegründet. Seitdem wird in diesem Projektbetrieb Langzeitarbeitslosen durch individuelle, praxisnahe Förderung und begleitende Qualifizierungsmaßnahmen eine wirksame Hilfe zur Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt geboten. Der Erfolg dieser Einrichtung in Wuppertal-Elberfeld führte im Juni 2008 zur Eröffnung einer zweiten TOYS COMPANY in Wuppertal-Vohwinkel. Weitere Informationen finden Sie unter: www.wuppertal.dekra-toyscompany.com
Das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren soll weiter ausgebaut werden, dazu gehört auch die Kindertagespflege. Die Stadt Wuppertal sucht interessierte Personen, die sich vorstellen können, zukünftig als Tagesmutter oder -vater tätig zu sein. Aus diesem Anlass lädt der Stadtbetrieb Tageseinrichtungen für Kinder für Mittwoch, den 12. Oktober, um 16.00 Uhr ins Verwaltungsgebäude Elberfeld, Raum 302, 3. Etage, Neumarkt 10, zu einer Informationsveranstaltung ein.
Die Mitarbeiterinnen informieren unter anderem darüber
- welche Voraussetzungen die Bewerber mitbringen müssen
- wer Tagesmutter oder Tagesvater werden kann
- wie und wo sich Bewerber qualifizieren können,
- wie hoch die Kosten sind
- welche finanziellen Leistungen sie von der Stadt erhalten können.
Darüber hinaus stehen die Mitarbeiterinnen natürlich für weitere Fragen zur Verfügung.
Kinder vor allem in den ersten drei Lebensjahren zu betreuen, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen und zu fördern, ist eine erfüllende, verantwortungs- und anspruchsvolle Aufgabe. Gesucht werden Menschen, die
- Freude am Umgang mit Kindern und an der Erziehungsaufgabe haben,
- Erfahrung in der Erziehung eigener oder anderer Kinder haben,
- zuverlässig, flexibel und belastbar sind,
- über die Bereitschaft verfügt, sich auf immer wieder neue Kinder und deren Eltern einzulassen
- über die Bereitschaft verfügt, sich auf neue Alltagssituationen einzulassen
Qualifizierte Tagespflegepersonen garantieren eine kontinuierliche Betreuung, Bildung, Erziehung der Kleinen.
“Tagesmütter und -väter ermöglichen Eltern, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren. Obwohl es uns vor allem in den letzten beiden Jahren gelungen ist, zusätzliche Personen für diese Aufgabe zu gewinnen, suchen wir weiterhin Tagespflegepersonen, um der stetig wachsenden Nachfrage nach dieser Betreungsform gerecht zu werden”, so Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn. “Deshalb würde ich mich über viele interessierte Wuppertaler und Wuppertalerinnen sehr freuen”. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei (Quelle: Stadt Wuppertal)
Sie hilft, wenn schnelle Hilfe gefragt ist, rund um die Uhr und verlässlich: Die Kindernotaufnahme der Stadt. Sie wurde vor 20 Jahren als “zentrale Inobhutnahmegruppe für das Stadtgebiet Wuppertal” eingerichtet, 2008 kann eine weitere, zweite Gruppe hinzu. Beide Gruppen zusammen bieten Platz für bis zu 14 Kinder. Vermeldete die Statistik für das Gründungsjahr der Notaufnahme noch rund 60 Aufnahmen im Jahr, sind es inzwischen fast 190.
Ziel der Notaufnahme ist es, Kindern, die Gewalt oder sexuellen Übergriffen, Vernachlässigung ausgesetzt oder in ihrem Zuhause akut gefährdet sind, Schutz und direkte Hilfe zu bieten. Gemeinsam mit Jugendamt kann dann geklärt werden, wie die Situation der Kinder dauerhaft verbessert werden kann. Dafür arbeiten die Mitarbeiter der Notaufnahme eng mit anderen Hilfseinrichtungen und den Eltern der Kinder zusammen. So konnte – wie es ein Bericht aus dem Jahr 2010 belegt – der größte Anteil der Kinder nach der Entlassung aus der Notaufnahme wieder ins elterliche Zuhause zurückkehren (127 von insgesamt 184 Kindern), 50 andere kamen in andere Jugendhilfeangebote.
Seit 1993 unterstützt ein Freundeskreis die Arbeit der Kindernotaufnahme. So gibt es viel persönliche Unterstützungen, wenn Mitglieder des Freundeskreises zum Beispiel beim jährlichen Grillfest helfen oder bei Ausflügen und Aktionen mitmachen. Der Freundeskreis hat zudem in großem Rahmen Spendenakquise betrieben und dadurch viele Großspender gewonnen, die unter anderem die großen Spielanlagen auf dem Außengelände und das Inhousespielparadies KIJUlino gespendet haben. Angesiedelt ist die Kindernotaufnahme bei den Kinder- und Jugendwohngruppen (KiJu) der Stadt.
Erreichbarkeit
An die Kindernotaufnahme kann sich jeder Hilfesuchende wenden. Sie ist unter der Rufnummer: 0202/563 2154,
per Fax unter 0202/747 2580 und per E-Mail unter: kindernotaufnahme@kiju.de oder www.kiju.de zu erreichen.
(Quelle: Stadt Wuppertal; 26.09.2011)
Er ist ein Mann der ersten Stunde: Joachim Heiß, Leiter der Alten Feuerwache an der Gathe. Sechs Jahre nachdem die Brandschützer dort ausgezogen wurden, fing dort eine neue Ära an. Heiß erinnert sich noch genau: “Traumatisierte Familien und Kinder, Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien, kamen mit Bussen an. Bei uns fanden sie eine neue Bleibe.” Das ist jetzt 20 Jahre her.
Großer Bedarf: Im Stadtteil eskalierte jugendliche Gewalt – ein Rückblick: 1990 suchte die Stadt Wuppertal einen neuen Träger für offene Kinder- und Jugendarbeit. Die Alte Feuerwache wurde zur internationalen Begegnungsstätte mit damals drei hauptamtlichen Pädagogen. Am 21. September 1991 wurde sie nach mehrmonatiger Sanierung eröffnet – als Spiel- und Lernort für Kinder, aber auch als Anlaufstelle für nicht sesshafte Männer.
In den Jahren darauf folgte das Wachstum: Das Nachbarschaftsheim Wuppertal, das zu Beginn nur den südlichen Gebäudeteil genutzt hatte, erhielt 1995 den nördlichen Teil dazu. Mehr als 35 Migrantenorganisationen waren dort aktiv, dazu kam ein steigender Beratungsbedarf. Joachim Heiß: “Die zunehmende Gewaltbereitschaft der Kinder, die wenig Nischen zum Rückzug hatten, veranlasste uns zum Handeln.”
So wurde die Feuerwache nach und nach zum Erlebnisraum – so wurde ein überdachter Sandspielplatz mit Klettermöglichkeiten gebaut. Der Zulauf war enorm. Auch die Anerkennung wuchs: Die Aktion Mensch stellte der Alten Feuerwache zwischen 2006 und 2008 gut 200.000 Euro für Intensivbetreuung bereit. Neu im Angebot: Die 8samkeitsgruppe, bei der acht Schüler von festen Bezugspersonen unterstützt werden. Dafür hat der Lions club Wuppertal-Bergisch Land für drei Jahre 105.000 Euro gegeben.
Der einstige Klient ist heute Mitarbeiter: Die Hilfe wirkt
Heiß freut sich über jede Unterstützung durch Spender – weil die städtischen Mittel längst nicht mehr für die 16 Voll- und Teilzeitkräfte ausreichen und die nächste Kürzungsrunde ohnehin schon vor der Tür steht. Dass all die Angebote der Alten Feuerwache etwas bringen, ist für Heiß jedenfalls ganz klar – ein Beispiel dafür hat er in seinem Mitarbeiter-Kreis täglich vor Augen: “Reduan Haddoush war damals als Kind in meiner Gruppe und arbeitet jetzt hier in der Jugendarbeit – der Kreis schließt sich.”
Zum Jubiläum:
Zum 20-jährigen Bestehen gibt es am Samstag, den 24. September, an der Alten Feuerwache ein Bühnenprogramm mit Tanz und Musik, Seilrutsche, Kletterfelsen, Kinderdisco und vielem mehr. Mehr unter: www.altefeuerwache-wuppertal.de
(Quelle; WZ und Peter Ryzek)
Wichlinghausen: 1,9 Millionen Euro werden in die Erweiterung der Kindertagesstätte investiert.
Endlich grünes Licht für den Erweiterungsbau der Städtischen Kindertagesstätte Rathenaustraße: Jetzt wurde das mit einigen Startschwierigkeiten verbundene Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Auf dem unmittelbar benachbarten Grundstück zwischen dem jetzigen Gebäude und der Straße soll Platz für drei zusätzliche Betreuungsgruppen geschaffen werden, um dem hohen Bedarf im Stadtteil Wichlinghausen Rechnung zu tragen.
Erste Arbeiten beginnen noch in diesem Monat. Trotz der Erweiterung um 60 Plätze wird das angebot aber bei weitem nicht ausreichen, um den bestehenden Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze zu erfüllen. Es fehlen auch weiterhin 160 Plätze für Drei- bis Sechsjährige im Stadtbezirk. Wie Michael Neumann vom Gebäudemanagement Wuppertal bei der Vorstellung der Pläne berichtete, richtet sich das Raumprogramm nach den Landesvorgaben, die für eine Betreuung von Unter-Dreijährigen gelten. So muss unter anderem ein eigener Kinderwagenabstellraum eingerichtet werden. Der Erweiterungsbau wird mit speziellen Dämmungen komplett die Qualität eines Passivhauses erfüllen. Das hat zur Folge, dass auf den Einbau einer eigenen Heizung verzichtet werden kann, weil die Anlage des bestehenden Gebäudes für den gesamten Komplex ausreicht.
Noch in diesem Monat sollen die ersten Vorarbeiten beginnen. Bis zu einer eingeplanten Winterpause sollen dann Fundament und Bodenplatte fertig sein. Die endgültige Fertigstellung ist für Anfang 2013 zu erwarten. Dann wird sich auch für das Team um Leiterin Brigitte Quiencke einiges ändern. Nicht nur, dass siches bis sieben Mitarbeiterinnen neu integriert werden müssen, auch in der Organisation der dann siebengruppigen Einrichtung wird Arbeit hinzukommen.
Diskussion über den Landeshaushalt sorgte für Verzögerungen. Finanziert wird der 1,9 Millionen Euro teure Neubau vollständig aus der Bildungspauschale und dem Ausbau-Sonderprogramm des Landes NRW. Hier liegt auch die Ursache für die Verzögerung des eigentlich für Juni geplanten Baubeginns. Wegen der politischen Auseinandersetzungen über den Landeshaushalt standen die Mittel für Wuppertal nicht erwartet zur Verfügung. “Jetzt geht aber ein Traum in Erfüllung”, meinte Sozialdezernent Stefan Kühn mit Blick auf die Versorgungssituation im Stadtteil. Die Einrichtung an der Rathenaustraße betreut zur Zeit 80 Kinder und bietet altersgemischte Gruppen mit jeweils 14 Kindern von drei bis sechs Jahren und vier bis sechs Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren an. (Quelle: WZ, Wolfgang Wohlers)
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat die Klage einer Nachbarin gegen einen Kinderspielplatz in Schmitten in Taunus abgewiesen.
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass der Lärm, der von der Nutzung eines Kinderspielplatzes ausgehe, nicht an den Maßstäben der TA-Lärm gemessen werden könne. Die Geräuschimmissionen, die von einer bestimmungsgemäßen Nutzung ausgingen, seien vielmehr Nachbarn grundsätzlich zumutbar. Soweit sich die Klägerin gegen eine bestimmungswidrige Nutzung des Spielplatzes in den Abend- und Nachtstunden durch Heranwachsende zur Wehr setze, könne sie mangels Verantwortlichkeit nicht gegen die Gemeinde als Betreiberin des Spielplatzes vorgehen, da diese die missbräuchliche Nutzung weder billige noch in irgendeiner Weise begünstige. Missbräuchen müsse mit polizei- oder ordnungsrechtlichen Mitteln begegnet werden.
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat die Revision gegen das Urteil nicht zugelassen. Gegen die Nichtzulassung der Revision kann Beschwerde erhoben werden, über die das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zu entscheiden hätte. Hess. VGH Aktenzeichen: 9 A 125/11 (Pressemitteilung Anwalt-Suchservice; Bildquelle: Fotolia, 28.07.11)
Nach den Sommerferien besuchen die derzeitigen Schüler der vierten Grundschulklassen die weiterführenden Schulen. Wer sich da eine bestimmte Schule ausgesucht hat, kann froh sein, wenn er genommen wurde, denn ein Anspruch auf die Aufnahme in eine bestimmte weiterführende Schule gibt es nicht. Dies hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof ( Aktenzeichen.: 7 TG 1718/07 u.a.) auf die Beschwerden von Schülern aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg entschieden, die bis zur endgültigen Klärung der anstehenden Rechtsfragen vorläufig in die Jahrgangsstufe 5 eines bestimmten Gymnasiums der Stadt Darmstadt aufgenommen werden wollten. Die Lichtenbergschule in Darmstadt bietet zusätzlichen Unterricht im Fach Englisch und ab Jahrgangsstufe 7 bis zur Jahrgangsstufe 9 einschließlich einen kontinuierlich fortgeführten zweisprachigen Unterricht in mehreren naturwissenschaftlichen Fächern an.
Zur Begründung hat das Gericht ausgeführt, mit der Errichtung bilingualer Unterrichtsangebote werde grundsätzlich kein eigenständiger Bildungsgang gegenüber dem herkömmlichen gymnasialen Bildungsgang eingeführt. Es handele sich in der Regel vielmehr lediglich um die Bildung von Schwerpunkten, die das jeweilige Profil einer Schule gestalten. Zwar könne ein zweisprachiges Unterrichtsangebot einer Schule im Einzelfall so viele, für eine spätere berufliche Ausbildung des Schülers bedeutsame zusätzliche Besonderheiten aufweisen, dass ausnahmsweise ein eigenständiger Bildungsgang und damit ein Anspruch auf Aufnahme gerade in diese Schule in den Grenzen der dort verfügbaren Plätze bestehe.
Einen solchen Ausnahmefall hielt der Hessische Verwaltungsgerichtshof aber im konkreten Fall nicht für gegeben. Der Verwaltungsgerichtshof hat die Antragsteller deshalb auf die vergleichbaren zweisprachigen Bildungsangebote der Gesamtschulen im Landkreis verwiesen- Offen gelassen wurde die Frage, ob in einem Gymnasium ein eigenständiger Bildungsgang dann besteht, wenn dort innerhalb der kommenden Jahre neben dem deutschen Abitur auch der Erwerb internationaler Bildungsabschlüsse möglich sein sollte. (Quelle: Redaktion Anwalt-Suchservice 18.07.2011)
Rein rechnerisch haben die Deutschen bis zum 6. Juli 2010, 3.36 Uhr ausschließlich für den Staat gearbeitet. Denn das gesamte Einkommen, das sie bis dahin erwirtschaftet haben, fließt – wie gesagt: rein rechnerisch – dem Staat zu. Das hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) auf Grundlage der Einkommensbelastungsquote errechnet. Sie liegt in diesem Jahr bei 51 Prozent, und damit 0,3 Prozentpunkte höher als im vergangenen Jahr. Anders ausgedrückt: Von jedem verdientem Euro bleiben dem Steuerzahler gerade einmal 49 Cent. Die heimliche Steuererhöhung trägt die Schuld daran.
Am 6. Juli, war der Steuerzahlergedenktag 2011! Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt) arbeiten die Deutschen ab diesem Tag wieder in die eigene Tasche. Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt.
Ermittelt wird der Steuerzahlergedenktag auf Grundlage der volkswirtschaftlichen Einkommensbelastungsquote (Summe der Steuern und Abgaben im Verhältnis zum Volkseinkommen). Anhand dieser Quote wird deutlich, wie viel der Staat vom Einkommen seiner Bürger und Unternehmen über Steuern und Sozialabgaben zunächst einbehält. In diesem Jahr werden es voraussichtlich 51 Prozent sein, das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als 2010. Mit der Folge, dass die Steuerzahler in diesem Jahr etwa zwei Tage länger für den Staat gearbeitet haben, als noch im vergangenen Jahr.
Hauptursache für diese Belastungsverschärfung sind vor allem die heimlichen Steuererhöhungen oder die kalte Progression. Durch sie steigt die Lohn- und Einkommensteuerbelastung deutlich schneller als Löhne und Einkommen, sodass sich der Fiskus prozentual einen immer höheren Anteil am Einkommen der Steuerzahler nimmt. So führen die anziehende Konjunktur und die damit einhergehenden steigenden Löhne dazu, dass das Lohnsteueraufkommen in diesem Jahr um mehr als fünf Prozent steigen wird. Wodurch der Staat etwa sieben Milliarden Euro mehr einnehmen wird, und etwa die Hälfte dieser Einnahmesteigerung ergibt sich durch die “heimliche Steuererhöhung”.
„Die jetzt geplanten Korrekturen am Steuertarif sind daher keine Steuersenkungen, sondern Maßnahmen gegen Steuererhöhungen“, sagt Dr. Karl Heinz Däke, Präsident des Bundes der Steuerzahler, in einer Stellungnahme. Die Politik ist in der Pflicht, den Einkommensteuertarif wieder gerecht zu gestalten. Zudem muss der „Tarif auf Räder“ gestellt werden, um ihn der Einkommensentwicklung anzupassen. „Erst darüber hinaus gehende Korrekturen am Steuertarif haben das Label „Steuersenkung“ verdient, alles andere sind notwendige Maßnahmen zur Verhinderung von Steuererhöhungen“, so Däke. Er kritisierte außerdem, dass die Korrekturen erst für 2013 geplant sind. “Die heimliche Steuererhöhung wird dann dafür sorgen, dass der Steuerzahlergedenktag im kommenden Jahr noch später liegen wird.” Weitere Informationen finden Sie unter: www.steuerzahler-nrw.de (Quelle: Steuerzahler-nrw.de, 18.07.11)
Nägelkauen ist besonders unter Kindern weit verbreitet. “Rund 10 Prozent aller Kinder und Jugendlichen knabbern”, sagt Klaus Fischer, Familientherapeut aus Schmallenberg. Der Grundstein dazu wird oft im Kleinkind- oder Kindergartenalter gelegt, wenn die orale Fixierung noch sehr groß ist. Um Kinder davon zu entwöhnen, brauchen sie viel Unterstützung von ihren Eltern.
“In vielen Fällen ist das Nägelkauen eine harmlose Angewohnheit, die sich von alleine wieder legt”, erklärt Ulrich Gerth, Vorsitzender der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung in Mainz. Bevor Strategien zur Entwöhnung ausprobiert werden, sollten Eltern lieber das Verhalten des Kindes beobachten: Wie oft kaut es, in welchen Situationen?
Auch Karin Hauffe-Bojé, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie aus Bremen, empfiehlt Eltern, die Hintergründe herauszufinden: “Bei Kindern, die regelmäßig an den Nägeln kauen, kann das ein Hinweis auf eine innere Anspannung sein. Irgendetwas stimmt nicht.” Was das ist, müssten Eltern herausfinden: “Bei manchen Kindern steckt ein mangelndes Selbstbewusstsein dahinter”, sagt Klaus Fischer. Schulprobleme, Notenstress oder Mobbing können ebenfalls die Ursache sein.
Aufschlussreich kann auch das Gespräch mit Erziehern oder Lehrern sein. Wird deutlich, dass hinter dem Kauen Stress oder Belastungssituationen stecken, sollten Eltern mit dem Kind darüber sprechen, sagt Gerth. Wichtig bei der Entwöhnung ist die sanfte Unterstüzung durch die Eltern: ” Bitte keine Zwangsmaßnahmen, wie etwa Fernsehverbot oder Hausarrest. Das sorgt nur wieder für Stress”, warnt Fischer.
Lob und positive Bestärkung machen Mut und erhöhen die Erfolgsaussichten. Auch ein liebevoller Umgang mit den Fingern und Nägeln stärkt den Duchhaltewillen: “Pflegen Sie die Nägel Ihres Kindes mit einem Bad oder einer tollen Creme”, empfiehlt Gerth, “und freuen Sie sich über jeden neuen Millimeter Fingernagel”. (Quelle: WZ, 31.05.11, Bettina Levecke)
Neues Büro: Das “Generationennetzwerk” von Monika Kasten ist ab sofort auch in Cronenberg vertreten. Das Unternehmen bietet die Betreuung von Menschen “zwischen 0 und 100″ an. Das Büro ist montags, mittwochs und freitags zwischen 9 und 13 Uhr geöffnet. Zudem stellen sich die Mitarbeiter des Netzwerks jeden ersten Mittwoch im Monat bei einem Stammtisch in der Färberei in Oberbarmen vor. Weitere Informationen unter: www.generationen-netzwerk.de oder unter: www.wuppertaler-kinder.de
Falkner Pierre Schmidt kennt kein Pardon: Alle Kinder und Eltern müssen sich beim Umweltfest der Station Natur und Umwelt (STNU) flach auf den Boden legen, damit Bussard Blitz haarscharf über die Köpfe hinwegfegen kann. Nur Uhu Engelchen darf nicht frei fliegen:”Der würde sich auf die Ponys draufsetzen, und dann sind die auf und davon”, sagt Schmidt.
Die Flugvogelshow ist der Höhepunkt beim Umweltfest an der Jägerhofstraße, der Andrang an den übrigen Umwelt-Aktionen groß: Nicht nur das Fest verzeichnet wieder einen Besucherrekord mit mindestens 3.000 Besuchern, auch im gesamten Jahr 2010 kamen mit 26.000 so viele Gäste in die Station wie nie zuvor. “Und es brummt weiterhin”, sagt STNU-Leiterin Katja Hombrecher. Die Warteschlangen sprechen Bände: Was ist der Unterschied zwischen einer Kohl- Blau- und Schwanzmeise? Wie viele Stacheln hat ein Igel? Und in welchen Müll gehört ein voller Staubsaugerbeutel? Die Kinder schwitzen über längeren und kürzeren Fragebögen und Bilderrätseln. Sie können sich bei Kriechen durch einen Schlauch wie ein Regenwurm fühlen und Edelsteine aus Sand auswaschen.
Wer viele Stationen absolviert hat, bekommt am Ende eine kleine Überraschung. “Schau mal, passt genau zu meinem Kleid”, sagt Lena (5) und zeigt ihren selbst gebundenen Blütenkranz in ihrer Lieblingsfarbe Rosa. Die Eltern decken sich währenddessen mit Honig aus der Region ein und kaufen Samen an der Gartenarche, die alte Blumen- und Gemüsesorten sammelt. Auf der Bühne sorgten die Hedwig Kids, die Grundschulen Küllenhahn und St. Michael sowie ein Gitarrenduo für Stimmung (Quelle: WZ, 30.05.11; Tanja Heil). Mehr Infos unter: www.stnu.de und Fotos vom Umweltfest unter: www.wz-wuppertal.de
Die Schulen in Wuppertal sind inzwischen auf einem guten Weg, was ihre IT-Ausstattung anbetrifft: Waren es 2003 noch 14,4 Schüler, die sich einen Computer teilen mussten, sind es aktuell 6,1 Schüler. Das entspricht zwar immer noch nicht dem Zielwert der EU-Kommission (fünf Schüler), Wuppertal ist damit aber deutlich besser als der bundesweite Durchschnitt. Eine kürzlich vorgelegte Auswertung einer Umfrage in 23 NRW Kommunen bescheinigte Wuppertal Platz zwei hinter Mühlheim, jedoch unter anderem vor Dortmund, Köln und Münster.
2004 hatte die Stadt Wuppertal eine Medienentwicklungsplanung für die Wuppertaler Schulen beschlossen und sie 2009 fortgeschrieben. In dieser Planung ist unter anderem festgelegt, wie die Ausstattung, Wartung und der Support der digitalen Medien erfolgt. Zuständig ist das städtische Medienzentrum. Dessen Aufgabe ist es auch, die Schulen “bedarfsgerecht” auszustatten. Dazu lädt das städtische Medienzentrum einmal jährlich alle Schulen zu einem Jahresinvestitions-gespräch ein. Gemeinsam mit der Schulleitung und den Medienbeauftragten wird dann, orientiert am Schulkonzept und an den Ausstattungsregeln der Medienentwicklungsplanung, das Beschaffungsvolumen für das laufende Jahr festgelegt. Auch im März diesen Jahres hatte das Medienzentrum wieder solche Gespräche – mit jeder der 109 Wuppertaler Schulen.
Wenn die Auslieferung der in diesem Jahr zugesagten IT-Technik an die Wuppertaler Schulen abgeschlossen sein wird, verfügen die Schulen über 7.800 Computern und Notebooks, 6.400 Monitore, 1.600 Drucker und 700 Datenbeamer. Für die Ausstattung werden von der Stadt jährlich rund 1,2 Mio. Euro ausgegeben.
Eine positive Bilanz der bisherigen Praxis zieht Kulturdezernent Matthias Nocke: “Die kontinuierliche Beschaffung seit nun mehr acht Jahren hat zu einer erheblichen Verbesserung der IT-Ausstattung in den Wuppertaler Schulen geführt.” Guter Schulunterricht fördere aktives und möglichst selbstständiges Lernen. “Digitale Medien in der Hand von Schülerinnen und Schülern leisten einen unverzichtbaren Beitrag für guten Unterricht und ermöglichen einen Kompetenzerwerb für lebenslanges Lernen. Eine angemessene und sicher funktionierende IT-Ausstattung in den Schulen bilden die Grundlage dafür”, so Nocke.
Das Medienzentrum ist nicht nur für die Beschaffung der IT-Ausstattung, sondern auch für die Vernetzung in den Schulen zuständig. In komplexen Netzwerken befinden sich aktuell über 150 Server und 250 Switche. Eine Schwachstelle bildet zurzeit noch der Internetzugang. Der von der Telekom für alle bundesdeutschen Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellte Anschluss ist für weiterführende Schulen, die mit teilweise über 200 Computern diesen Zugang ins weltweite Netz nutzen müssen, nicht mehr ausreichend. In einem ersten kürzlich dazu geführten Gespräch zeigte die Telekom Verständnis und signalisiert, dort, wo es möglich ist, bis zum Jahresende eine kostenlose Erweiterung auf DSL 16000 vorzunehmen (Quelle: Stadt Wuppertal, 23.05.11)
Der ADAC hat Briefe an 17.000 Grund-, Förder- und Privatschulen verschickt. Mit der individuellen Bestellnummer können die angeschriebenen Schulen bis Ende Mai Westen für Schulanfänger ordern.
Kein Schulanfänger soll leer ausgehen: Deshalb haben alle deutschen Grundschulen einen Brief der der Aktionspartner ADAC, Post und “Ein Herz für Kinder” bekommen. Er enthält Infos über die Aktion und eine individuelle Bestellnummer. Bis Ende Mai können nun die Schulen über ein Online-Bestellformular die Zahl der erwarteten Schulanfänger, also die nötige Anzahl an Sicherheitswesten, melden. Bestellungen per Telefon oder Fax sind nicht möglich. Nach dem Bestellvorgang erhält der Absender eine Bestätigungs-Mail.
Schulen, die bislang keinen Brief bekommen haben, wenden sich an die Sicherheitswesten-Hotline: 0180-3022499 (0,09 €/Min. dt. Festnetz, max. 0,42 €/Min. Handy), um die Bestell-Infos anzufordern. Die Westen werden so rechtzeitig geliefert, dass sie während der Aktionswoche vom 26. bis 31.09.2011 verteilt werden können. Weitere Informationen unter: www.adac.de/Sicherheitswesten und unter: www.adac.de/westenblog finden Sie im Blog “Deutschland leuchtet” weitere Informationen und Geschichten rund um die Sicherheitswesten.
Der Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers entsteht nach erfüllter Wartezeit jeweils mit Beginn des Urlaubsjahres, § 4 BUrlG. Der Arbeitgeber ist nach § 17 Abs. 1 Satz 1 BEEG berechtigt, den Erholungsurlaub für jeden vollen Kalendermonat der Elternzeit um ein Zwölftel zu kürzen.
Der schwerbehinderte Kläger ist seit 1989 als Sachbearbeiter bei der Beklagten beschäftigt. Nach dem auf das Arbeitsverhältnis der Parteien anzuwendenden Manteltarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie Saarland (MTV) stehen ihm jährlich 30 Arbeitstage Erholungsurlaub zu. Weiterhin hat der Kläger Anspruch auf jährlich fünf Arbeitstage Zusatzurlaub für schwerbehinderte Arbeitnehmer gemäß § 125 Abs. 1 SGB IX. Der Kläger befand sich in der Zeit vom 16. August 2008 bis zum 15. Oktober 2008 in Elternzeit. Die Beklagte vertritt die Auffassung, für die Elternzeit sei kein Urlaubsanspruch des Klägers entstanden. Deshalb hätten ihm 2008 nur 27,1 Arbeitstage Erholungsurlaub und 4,6 Arbeitstage Zusatzurlaub zugestanden. Der Kläger macht demgegenüber seine vollen Urlaubsansprüche gekürzt um ein Zwölftel (§ 17 Abs. 1 Satz 1 BEEG) geltend. Die Vorinstanzen haben der Klage stattgegeben.
Die Revision der Beklagten hatte vor dem Neunten Senat keinen Erfolg. Der Anspruch auf Erholungsurlaub entsteht zu Beginn des Jahres auch für die Monate der künftigen Elternzeit. Er darf lediglich gemäß § 17 Abs. 1 Satz 1 BEEG um ein Zwölftel für jeden vollen Kalendermonat der Elternzeit gekürzt werden. Der MTV trifft keine hiervon abweichende Regelung. Diese Grundsätze gelten auch für den Zusatzurlaub nach § 125 Abs. 1 SGB IX. Der Senat musste nicht darüber befinden, ob die gesetzliche Kürzungsbefugnis europarechtskonform ist. Der Kläger hat nur den gekürzten Anspruch geltend gemacht. (Quelle: Bundesarbeitsgericht – 9 AZR 197/10 – 19.05.2011)
Stellen Eltern ihrem Kind einen eigenen Internetanschluss im Kinderzimmer zur Verfügung, so müssen sie die Aktivitäten des Kindes im Netz genau im Auge behalten. Kommt es nämlich zum Missbrauch urheberrechtlich geschützter Werke durch das Kind, haften auch die Eltern.
Dies entschied das Landgericht München (Az. 7 O 16402/07) im Fall einer damals 16-jährige Tochter, die auf den Internetportalen www.myvideo.de und www.video.web.de Videos eingestellt hatte, die aus 70 Fotografien hergestellt waren, deren Urheberrechte bei der Klägerin lagen. Die Klägerin nahm auch die Eltern des Mädchens auf Auskunft und Schadensersatz in Anspruch. Zu Recht, so die Münchner Richter:
Die beklagten Eltern haben nach Auffassung der Kammer ihre elterliche Aufsichtspflicht verletzt. Grundsätzlich bedürfen nach der Rechtsprechung des BGH Minderjährige stets der Aufsicht. Der Aufsichtspflichtige (hier die Eltern) kann sich jedoch entlasten, wenn er nachweist, dass er entweder seine Aufsichtspflicht erfüllt hat, oder dass der Schaden auch bei gehöriger Beaufsichtigung oder wiederholter Belehrung entstanden wäre. Der Aufsichtspflichtige hat seine Pflicht erfüllt, wenn er das im Hinblick auf Alter, Eigenart und Charakter des Aufsichtsbedürftigen sowie das im Hinblick auf die zur Rechtsgutverletzung führende konkrete Situation Erforderliche getan hat.
Das Maß der gebotenen Aufsicht bestimmt sich bei Minderjährigen nach Alter, Eigenart und Charakter des Kindes sowie nach der Voraussehbarkeit des schädigenden Verhaltens, insgesamt danach, was verständige Eltern vernünftigerweise in der konkreten Situation an erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen treffen müssen, um Schädigungen Dritter durch ihr Kind zu verhindern.
Der Aufsichtspflichtige muss sich daher zur Feststellung des Umfangs seiner Pflicht auch darum kümmern, womit sich die Kinder in der Freizeit beschäftigen, sie insoweit gelegentlich beobachten, beim Aufräumen des Kinderzimmers und Säubern der Kleidung auf Gegenstände achten, mit denen sich die Kinder beschäftigen. Nach Meinung der Kammer konnten die Beklagten jedoch nicht nachweisen, ihrer Belehrungspflicht nachgekommen zu sein (Quelle: Redaktion Anwalt-Suchservice; 18.05.2011)
Die beiden Elefantenkälber Uli, geboren am 16. Januar, und Shawu, geboren am 20. Januar, genießen ihren
ersten Frühling und haben mächtig zugelegt. Beide wiegen mittlerweile über 220 kg und haben damit beide knapp 100 kg zugenommen. Immer selbstsicherer erkunden sie die Umgebung und lassen keine Gelegenheit zum Spielen aus.
Noch mehr Jungtiere im Zoo
Zoobesucher können sich außer über die beiden Elefantenbullen auch über weiteren Zuwachs bei den Elenantilopen erfreuen. Das am 26. Februar geborene und noch namenslose Männchen komplettiert die nun fünfköpfige Herde der Elenantilopen. Die Mutter Ilanga zieht mittlerweile ihr achtes Jungtier erfolgreich auf. Elenantilopen stammen aus dem südlichen Afrika und sind eine der größten Antilopenarten. Elenantilopenbullen können ein Gewicht von bis zu 700 kg erreichen (Quelle: Stadt; 20.04.11)
Weitere Informationen finden Sie unter: www.zoo-wuppertal.de
(Paris/Berlin 27. April 2011) Je früher der Staat in Familien mit Kindern investiert desto effizienter ist die Hilfe. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Doing Better for Families“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einem Vergleich internationaler Familienpolitik. Gezielte vorschulische Förderung wirkt sich demnach positiv auf die logischen Fähigkeiten und das soziale Verhalten von Kindern aus. Zudem mildert frühe finanzielle Unterstützung soziale Ungleichheit und optimiert somit den Nutzen für die Gesellschaft: Einmal erwachsen, verfügen zeitig Geförderte in der Regel über ein höheres Einkommen, im Gegenzug sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie kriminell werden.
In jüngster Zeit haben denn auch die meisten OECD-Länder ihre Unterstützung für Kleinkinder und junge Eltern aufgestockt: ein Viertel aller Familienausgaben kommt Kindern unter sechs Jahren zugute. Mit Ausnahme von Tschechien, Ungarn und Island (in geringerem Maße auch Norwegen, Estland und der Slowakei) geht der weit größte Teil des Budgets aber immer noch an Kinder im schulpflichtigen Alter oder sogar an Auszubildende. Diese Politik sollte vor allem mit Blick auf die in vielen Staaten anstehenden Sparmaßnahmen überdacht werden. Viele Länder hatten Familien in den Krisenjahren mit zusätzlichen Boni unterstützt, inzwischen planen jedoch die Hälfte aller OECD-Mitglieder Einschnitte – darunter auch Deutschland.
Weitere und ausführliche Informationen finden Sie unter: www.oecd.org oder unter: “doing for better families”
(Bildquelle:OECD)
Die neueste PISA-Studie wurde in fünf Bänden veröffentlicht und behandelt ein breites Spektrum an Themen. Was wissen Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Pflichtschulzeit und was können sie? In welchen Ländern schneiden die Jugendlichen am besten ab, in welchen hinken sie hinterher? Was sind die Gründe dafür? Welchen Einfluss hat der sozioökonomische Hintergrund oder der Migrationsstatus auf Schüler- und Schulleistungen? Welche Lernstrategien sind am effektivsten? Wie wirken sich Ressourcenausstattung der Schulen oder die
Schulpolitik auf die Lernergebnisse der Schüler aus?
„PISA 2009 at a Glance“ bietet einen gut verständlichen Überblick über die wichtigsten PISA-Themen. Jedes Thema wird auf einer Doppelseite präsentiert, dabei werden die wichtigsten Ergebnisse anhand aussagekräftiger Grafiken und Tabellen erläutert.
Weitere Informationen und Bezugsquellen finden Sie unter: www.oecd.org/de/pisa2009/aufeinenblick
(Bildquelle: OECD)
Seit dem 1. April 2011 ist das Gesetz zum Bildungs- und Teilhabepaket in Kraft. Es soll Kindern einkommensschwacher Familien ermöglichen, zusätzliche Lern- und Freizeitangebote in Anspruch zu nehmen. Bundesrat und Bundestag hatten am 25. Februar beschlossen, dass die Kommunen vor Ort für die Umsetzung verantwortlich sind.
Anspruch haben Familien, die Arbeitslosengeld II (Hartz IV), Wohngeld, Leistungen zum Lebensunterhalt der Sozialhilfe oder einen Kinderzuschlag von der Familienkasse erhalten. Beantragt werden können unter anderem Zuschüsse für Schulausflüge oder mehrtägige Klassenfahrten, für das gemeinschaftliche Mittagessen in der Schule oder der Kita oder auch für Teilnahme an Sport- und Kulturangeboten. Dies gilt rückwirkend bis Januar 2011.
Wer jedoch Kosten für Leistungen für die Monate Januar bis März erstattet haben möchte, muss dies unbedingt im April beantragen! Darauf weist Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn hin. Ab Montag, 4. April, gibt es das entsprechende Formular. Arbeitslosengeld II-Bezieher können die Leistungen im Jobcenter beantragen, alle Übrigen im städtischen Sozialressort, Friedrich-Engels-Allee 76 (ehemaliges Versorgungsamt).
Unverheiratete Eltern könnten auf ungeahnte Schwierigkeiten stoßen, wenn einer von beiden die Betreuungskosten für das gemeinsame Kind als Werbungskosten geltend machen will. Denn: Steht nur ein Elternteil in dem Vertrag mit der Betreuungseinrichtung und wird das Entgelt für die Betreuung zudem von seinem Konto abgebucht, dann kann auch nur dieser Elternteil die Betreuungskosten von der Steuer absetzen. Das hat der Bundesfinanzhof in einem aktuellen Urteil entschieden. Die Richter bezogen sich auf §4f Einkommensteuergesetz.
Düsseldorf. Kinderbetreuungskosten können nur von demjenigen abgezogen werden, der sie getragen hat, heißt es in §4f Einkommensteuergesetz (jetzt §9 CI EStG). Und im Fall von unverheirateten Eltern ist dies wörtlich zu nehmen. Hat in diesem Fall nur ein Elternteil den Vertrag mit der Kindertagesstätte abgeschlossen und zahlt dieser Elternteil zudem das Entgelt für die Einrichtung, dann kann auch nur dieser Elternteil die Betreuungskosten steuerlich ansetzen – so hat es jüngst der Bundesfinanzhof entschieden. Mehr dazu unter: www.steuerzahler.de
KIBIZ. Mit dem neuen Gesetz hat sich die Arbeit der Tageseinrichtungen verändert. Eines wurde am Donnerstag bei der Veranstaltung “Fraktion vor Ort” in der alten Färberei schnell deutlich: Auch Wuppertals Erzieher sind meit dem Kinderbildungsgesetz (Kibiz) unzufrieden. “Mehr Personal”, “kostenlose Mittagsverpflegung” und “kleinere Gruppen” – diese Forderungen standen an 35 Pappkartons, die von den Erziehern zu einer Mauer aufgestellt wurden.
Wolfgang Jörg, kinderpolitischer Sprecher der SPD, reist durch NRW, um mit den Erziehern an der Gesetzesrevision zu arbeiten. Aus den sogenannten “Förderhinweisen” hat er nun einen Änderungskatalog gestrickt: So sollen ab dem 1. August für U3-Gruppen eine zusätzliche Pflegekraft eingestellt und in den kommenden zwei Jahren 1.000 Jahrespraktikantinnen zur Hälfte vom Land mitfinanziert werden. Insgesamt will die rot-grüne Landesregierung 250 Millionen Euro in die Reform investieren. Sukzessive will Jörg auch die Gebühren streichen, ab August soll das erste Kita-Jahr bereits beitragsfrei sein. Die Gesetzesänderung soll bereits im Juli vom Landtag bestätigt werden.
Helmut Leopold, Leiter der Kita in der Wichlinghauser Schulstraße, sah die Revision skeptisch, er wünscht sich einen ruhigen Übergang:” Von Schnellschüssen haben wir genug.” Stadtbetriebsleiterin Cornelia Weidenbruch drängte darauf, mehr Erzieher einzustellen:” Wir brauchen mehr Hände.” Klaus Schaden, Leiter der Kita “Haus Schönebeck”, unterstrich den dringenden Handlungsbedarf: “Was von uns heute gefordert wird, können wir unter den derzeitigen Bedingungen nicht schaffen”. (Quelle: WZ, 28.03.11)
Kibiz-Gesetz – weitere Informationen unter: www.mfkjks.nrw.de/kinder-und-jugend/kinderbildungsgesetz-kibiz/ . Kitas in Wuppertal: in Wuppertal gibt es 179 Einrichtungen, davon sind 59 in städtischer Hand. Weitere Informationen unter: www.wuppertaler-kinder.de/kindergarten.php
Erwähnenswert!
In diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, dass der Bund 25.000 Euro an zusätzlichen Fördermitteln (pro Jahr) ausgewählten Kindergärten im Land, für Sprach- und Integrationsförderung, zur Verfügung stellt. In Wuppertal können sich 19 Kitas über diese bis 2014 gewährte Finanzspritze freuen – 16 städtische Kitas, sowie je eine Kita des Internationalen Bundes, des Evangelischen Kindertagesstättenvereins und das Kinderland auf der Hardt.
Am 30. März 2011 startet in der Trennungs- und Scheidungsberatung des SkF e.V. Wuppertal in Kooperation mit dem Erzbistum Köln ein Kurs für Mütter und Väter, die in Trennung leben. An sechs Abenden vermitteln Fachreferenten in einem praxisorientierten Training Müttern und Vätern alltagstaugliche Kompetenzen für den Umgang mit sich selbst, dem Kind und dem jeweils anderen Elternteil.
Jede dritte Ehe wird heute geschieden. Auch wenn sich Eltern im gegenseitigen Einvernehmen trennen, kommt es häufig zu Unsicherheiten und es tauchen viele Fragen auf: Wie lässt sich eine positive Beziehung zwischen Mutter bzw. Vater und Kindern fördern? Was hilft, Konflikte mit dem anderen Elternteil zu vermeiden oder zu entschärfen? Was trägt zu einer neuen Lebensperspektive bei? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Kurses, der ab 30. März 2011 in der Trennungs- und Scheidungsberatung des SkF e.V. Wuppertal veranstaltet wird.
In sechs Sitzungen à drei Stunden begleiten Dipl.-Psychologin und Systemische Therapeutin Gertrud Ganser (Alleinerziehendenpastoral im Erzbistum Köln) und Dipl.-Theologe und Männerberater Andreas Heek (Väterpastoral im Erzbistum Köln) Mütter und Väter im Training. Sie geben Informationen, Anregungen und hilfreiche Tipps für den Umgang mit ihren Kindern und dem jeweils anderen Elternteil. Darüber hinaus ist Zeit für das Einüben hilfreicher Haltungen und den Austausch untereinander. Der Kurs wird in zwei getrennten Gruppen durchgeführt, so dass Mutter und Vater eines Elternpaares zu unterschiedlichen Zeiten teilnehmen können.
Der Kurs wurde bundesweit vielfach erfolgreich durchgeführt, in Wuppertal findet er zum ersten Mal statt. Das Konzept wurde entwickelt von Prof. Dr. Sabine Walper (Ludwig-Maximilian-Universität München) und dem Team des Familien-Notruf München e.V.
Termine:
30.3., 6.4., 13.4., 11.5., 18.5. und 25.5.2011
Kurs 1: von 14:30 –17:30 Uhr (mit paralleler Kinderbetreuung)
Kurs 2: von 18:30 – 21:30 Uhr
Veranstaltungsort: Trennungs- und Scheidungsberatung, Münzstr. 31, Wuppertal
Die Teilnahmekosten betragen 15 Euro für Materialien.
Informationen und Kontakt:
Trennungs- und Scheidungsberatung
Ansprechpartnerin: Christa Reindl
Münzstraße 31
42281 Wuppertal
Tel.: 0202/505520
Fax: 0202/2501035
E-Mail: tsb@skf-wuppertal.de
Web: www.treffmuenzstrasse.de oder www.kinderimblick.de
Die Frage, ob die Unterrichts- oder Schulzeit länger oder kürzer sein sollte, wird unter Politikern, Bildungsexperten und Eltern heftig diskutiert. Wie sinnvoll sind außerschulischer Unterricht und individuelles Lernen?
Wie viel Zeit sollte für welche Fächer verwendet werden? Unter welchen Bedingungen lernen Schüler am effizientesten? Welche Art von Unterricht bringt die besten Ergebnisse? Und wie kann dies untersucht werden?
Basierend auf PISA-Daten von 2006, untersucht der neue OECD-Bericht „Quality Time for Students: Learning In and Out of School“, wie Schüler ihre Lernzeit innerhalb und außerhalb der Schule nutzen. Dem Bericht zufolge erbringen Schüler bessere Leistungen, wenn ein hoher Anteil der gesamten Lernzeit im regulären Schulunterricht stattfindet. Schüler, die bis zu vier zusätzliche Stunden pro Woche mit Hausaufgaben oder individuellem Lernen verbringen, sind in der Regel besser als diejenigen, mit einer kürzeren außerschulischen Lernzeit…
Weitere Informationen und Bezugsquellen finden Sie unter: www.oecd.org/de/pisa/qualitytime (Quelle:OECD, 24.03.11)
Nach den Sommerferien müssen sich die Wuppertaler auf einige Änderungen einstellen, wenn sie etwas in ihren Bürgerbüros
erledigen wollen. Die haben dann nur noch zweimal wöchentlich jeweils von 8 bis 12.30 Uhr geöffnet.
Dann können sich die Bürger in Cronenberg, Langerfeld, Ronsdorf und Vohwinkel dort immer noch an- und ummelden, Führungszeugnisse oder Änderungen in ihrem KFZ-Schein beantragen, amtliche Beglaubigungen machen lassen oder sich Aufenthaltsbescheinigungen besorgen. Wer einen Pass oder einen Personalausweis braucht, kann das künftig nur noch im Einwohnermeldeamt am Steinweg in Barmen erledigen.
“Bürgeramt” heißt die neue städtische Leistungseinheit, die in Zukunft unterschiedliche Verwaltungs- und Serviceaufgaben bündeln, Aufgaben der bisherigen Bürgerbüros übernehmen und so Kosten einsparen soll. Oberbürgermeister Peter Jung und Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig stellten die neue Organisationseinheit jetzt vor. Grundlage für die Einrichtung des neuen Bürgeramtes ist ein Ratsauftrag vom Juli vorigen Jahres, der im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes (HSK) Einsparungen auch im Bereich der Bürgerbüros fordert.
“Wir haben die Quadratur des Kreises versucht”, so Oberbürgermeister Jung. “Wir wollen den größtmöglichen Spareffekt und gleichzeitig den größtmöglichen Service für die Bürger.” Es sei darum gegangen, ein Mindestmaß an dezentraler Verwaltung zu erhalten und gleichzeitig den Sparvorgaben des Rates gerecht zu werden. Mit der aktuellen Umorganisation werden, so erläuterte Stadtdirektor Slawig, jährliche Einsparungen in Höhe von 300.000 Euro pro Jahr erzielt. “Wir haben uns bemüht, gleichzeitig so viel Service aufrecht zu erhalten wie möglich.”
Zum neuen Bürgeramt werden die Geschäftsführungen der Bezirksvertretungen, Aufgaben des Versicherungsamtes, das Einwohnermeldeamt, das Standesamt, das Servicecenter und die Servicestelle Ehrenamt gehören. Für das Einwohnermeldeamt wird die Neu-Organisation auch räumliche Veränderungen bringen: Weil die neuen Ausweise auch neue Funktionen – wie eine Chipkarte und die digitale Signatur – enthalten, ist der Aufwand bei der Ausgabe der neuen Ausweise deutlich größer als bisher. Deshalb werden Beantragung der Ausweise und deren Ausgabe in Zukunft räumlich getrennt (Quelle: Stadt Wuppertal, 15.03.11)
Nach einer Eilentscheidung des Hessischen Landesarbeitsgerichts ist es einem Arbeitgeber untersagt, eine Mutter in Elternzeit aus Frankfurt am Main anzuweisen, zwei Tage pro Woche in der Konzernzentrale des Arbeitgebers in London zu arbeiten.
Die 39-jährige Klägerin des Eilverfahrens ist Leiterin der Rechtsabteilung und Mutter einer 13-monatigen Tochter. Vor ihrer Elternzeit hatte sie mit ihrem Arbeitgeber vereinbart, dass sie während der Elternzeit 30 Stunden/Woche weiterarbeiten werde, und zwar drei Tage von zuhause aus und zwei Tage “im Büro”. Dieses Büro lag seinerzeit ca. 30 km vom Wohnort der Klägerin entfernt. Einige Monate später erhielt die Klägerin die Mitteilung, dass ihr bisheriges Büro geschlossen worden sei und sie nunmehr zwei Tage/Woche in der Konzernzentrale in London arbeiten solle. Die Kosten für Anreise und Übernachtung sollte die Klägerin im wesentlichen selbst tragen.
Den Antrag der Klägerin auf Unterlassung dieser Weisung und Weiterbeschäftigung von zuhause oder dem bisherigen Büro aus hat das Arbeitsgericht abgewiesen. Die gegen diese Entscheidung gerichtete Berufung der Klägerin hatte Erfolg. Das Landesarbeitsgericht untersagte dem Arbeitgeber die Weisung, die Klägerin an zwei Tagen/ Woche in London arbeiten zu lassen und verpflichtete den Arbeitgeber, die Klägerin weiter von zuhause oder dem bisherigen Büro aus arbeiten zu lassen. Das Landesarbeitsgericht hielt es schon für nicht erwiesen, dass die bisherige Niederlassung des Arbeitgebers nahe dem Wohnort der Klägerin tatsächlich geschlossen worden war.
Jedenfalls komme die Weisung einer unzulässigen “Strafversetzung” gleich. Die wöchentliche Reise von Frankfurt am Main nach London zur Arbeitsleistung an zwei Tagen nehme allein deutlich mehr als einen Arbeitstag in Anspruch. Den vereinbarten 30 Arbeitsstunden pro Woche stünde ein Reiseaufwand und Abwesenheitszeiten von mindestens gleicher Zeit gegenüber. Dies sei unzumutbar und sprenge das vereinbarte Modell zur Vereinbarung von Kinderbetreuung und Beruf vollends. Das Interesse des Arbeitgebers, die Klägerin als Leiterin der Rechtsabteilung regelmäßig am Sitz des Arbeitgebers in London zu sehen, müsse demgegenüber und angesichts der bisherigen Praxis der betrieblichen Kommunikation zurückstehen.
Das Landesarbeitsgericht hielt es auch für geboten, dies im einstweiligen Verfügungsverfahren zu entscheiden. Zwar werde es regelmäßig als zumutbar angesehen, in ähnlichen Fällen eine Klärung im üblichen Klageverfahren herbeizuführen und die Weisung so lange zu befolgen. Anders sei dies nur, wenn Weisungen offenkundig rechtswidrig sind und den betreffenden Arbeitnehmer in seinem Persönlichkeitsrecht beschränken oder andere erhebliche Beeinträchtigungen in der Lebensführung des Arbeitnehmers drohen. Dies hat das Hessische Landesarbeitsgericht im vorliegenden Fall angenommen (Quelle: Hess. LAG – 13 SaGa 1934/10 – /)
Fast ein Jahr lang wurde gebaut und viel Geld investiert. Nun ist es soweit: Am 1. März öffnet das Gartenhallenbad in Cronenberg wieder seine Türen für Schwimmer, Taucher und Planscher.
Das städtische Gebäudemanagement hat Wort gehalten, und alles ist im Zeitplan: Nach Ende der technischen und energetischen Sanierungsarbeiten im Gartenhallenbad Cronenberg wird das Bad am Dienstag, 1. März, wieder seine Türen für die Öffentlichkeit öffnen. Fast ein Jahr lang hatten die Handwerker das Sagen, rund zwei Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II wurden verbaut, jetzt sind die Schwimmer wieder dran. Doch gearbeitet wird in dieser Woche noch bis zur letzten Minute.
Ab dem ersten Tag des neuen Monats können dann die Schulen, Vereine und alle Wasserratten das Bad nutzen und sich von den Vorzügen der neuen Heizung, Lüftung und Elektrik überzeugen. Auch die Trennwand zwischen Bad und Eingangsbereich wird den Besuchern ins Auge fallen. Sie hilft, die Wärme besser dort zu halten, wo sie hingehört – in den Badbereich.
Viele andere Verbesserungen werden den Besuchern nicht sofort ins Auge fallen, da sie meist “hinter den Kulissen” erfolgten.
Das Bad ist für die Öffentlichkeit:
montags von 6.45 bis 16 Uhr,
dienstags von 13.30 bis 21.30 Uhr,
mittwochs und donnerstags von 6.45 bis 21.30 Uhr,
freitags von 6.45 bis 17 Uhr und
samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr
Die Sauna-Öffnungszeiten:
montags, mittwochs, donnerstags und freitags von 9 bis 21.30 Uhr,
dienstags von 13.30. bis 21.30 Uhr und
samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr.
Die Damentage in der Sauna werden wieder Dienstag und Donnerstag sein.
Gesundheits- und umweltfreundlich hergestellte Kleidung und Schuhe sollen für Verbraucher künftig anhand des offiziellen Siegels “Blauer Engel” zu erkennen sein. Die Jury des Umweltzeichens einigte sich auf die Kriterien für die Vergabe bei diesen Produktkategorien, teilte das Bundesumweltministerium als Inhaber des Siegels gestern mit. Das Zeichen prangt bisher auf etwas 11.500 Waren und Dienstleistungen. Die mit dem “Blauen Engel” gekennzeichneten Kleidungsstücke dürfen keine gesundheitsbelastenden Chemikalien enthalten. Außerdem müssen die Unternehmen während des Herstellungsprozesses ökologische Standards und die Menschenrechte einhalten (Quelle: AFP). Mehr finden Sie unter: www.blauer-engel.de
Er passt in jede Tasche – der kleine Ratgeber mit dem bezeichnenden Namen “schwebend”. Denn schwebend kann man schließlich keine andere Stadt erkunden. Und was am Rande der Wegstrecke der Schwebebahn oder darunter liegt, darüber informiert die Wuppertaler Marketing GmbH Wuppertaler und Gäste im neuen Faltplan. So erfahren Touristen zum Beispiel, dass es von der Station Adlerbrücke ein Fußweg von nur zwei Minuten zum Historischen Zentrum und Engelshaus ist.
Neben den Sehenswürdigkeiten an den Stationen werden auch Ausflugsziele in der Umgebung angezeigt. Neu ist auch der Stadtführer “wegweisend” mit fünf Stadtspaziergängen. Die Broschüren gibt´s kostenlos bei Wuppertal Touristik im Pavillon Döppersberg und der Infotheke im Barmer Rathaus (Quelle: WZ, 05.02.11)
Die Wuppertaler Hilfe für Kinder von Tschernobyl bereitet ihren mittlerweile 18. Hilfstransport für notleidende Menschen in Weißrussland vor. Erreicht werden damit unter anderem Kinder- und Waisenheime. Gefragt sind jetzt alle Wuppertaler, die die gute Sache mit Lebensmittel-Spenden unterstützen wollen: Wer nach der aktualisierten Packliste einkauft, kann die Spenden im Wert von etwas 25 Euro in offenen Kartons vom 15. Februar bis zum 1. März jeweils dienstags und samstags von 10 bis 13 Uhr an der Sammelstelle im Gewerbegebiet Clausen (ehemals Happich) an der Schwesterstraße abgeben. Das Spendenlager ist dort über die Poco-Beschilderung und rechts vom Pförtnerhaus zu finden.
Wer Probleme bei der Anfahrt hat, kann der Tschernobyl-Hilfe alternativ 25 Euro für ein Lebensmittelpaket spenden (Konto 919019 bei der Stadtsparkasse Wuppertal, Bankleitzahl 33050000). Vom Geld werden dann Lebensmittel in Großpackungen gekauft. Jeder offen anzuliefernde Spendenkarton sollte die nachfolgenden Artikel enthalten: zwei Kilo Zucker, ein Kilo Reis (lose, ohne Beutel), zweimal 500 Gramm Milchreis, drei Liter Speiseöl, zwei Tuben Tomatenmark, dreimal 250 Gramm Rosinen, zweimal 250 Gramm schwarzer Tee, viermal 500 Gramm Spaghetti, dreimal 200 Gramm Schokolade, einmal 800 Gramm Kakaopulver, einmal 400 Gramm granuliertes Teegetränk ( in der Dose), zwei Tüten Bonbons, einmal 20 Multivitamin-Brausetabletten, einmal Seife und einmal Haarwaschmittel.
Kontakt zu den Helfern unter: Telefon 0202-629044 (Ansprechpartnerin: Angela Dicke) und unter Telefon 0202-424227 (Ansprechpartnerin: Waltrud Bingemann). Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.tschernobylhilfe-wuppertal.de (Quelle: WZ, 05.02.11)
Die PISA-Studie ist die maßgebliche Bildungsstudie und die wohl meistbeachtete Publikation der OECD. Der nunmehr vierte Bericht untersucht, inwieweit Schülerinnen und Schüler gegen Ende ihrer Pflichtschulzeit Kenntnisse und Fähigkeiten für eine volle Teilhabe an der Wissensgesellschaft erworben haben.
Schwerpunkt war diesmal die Lesekompetenz, die nun seit 2000 vergleichbar ist. Evaluiert wurden aber auch die Schülerleistungen in Mathematik und Naturwissenschaften. Die PISA-Studie 2009 wird in fünf Bänden veröffentlicht. Band 1 ist auf Deutsch verfügbar, Bände 2-5 zunächst nur auf Englisch. Deutschsprachige Fassungen von Band 2, 4 und 5 werden voraussichtlich im Februar 2011 auf der OECD iLibrary veröffentlicht. Mehr unter: www.oecd-ilibrary.org
Band 1: Was Schülerinnen und Schüler wissen und können: Schülerleistungen in Lesekompetenz, Mathematik und Naturwissenschaften; Dezember 2010 – 273 Seiten – Preis: 39,00 Euro; ISBN 978-37-63-94736-2 (Quelle: OECD, 04.02.11).
Spielende und lärmende Kinder, Kinderwagen im Treppenhaus oder Bälle auf dem Nachbargrundstück sind leider sehr häufig der Grund zum Streit mit den Nachbarn. Der Bundesgerichtshof (Az. V ZR 62/91) hat zwar festgestellt, dass im Interesse der Allgemeinheit an einer kinderfreundlichen Umgebung Lärm von Kindern hingenommen werden muss, aber es gibt für die lauten Racker auch Grenzen:
Machen Kinder mutwillig Krach, dann haben die Nachbarn laut Landgericht Köln (AZ: 12 S 389/70) einen Anspruch auf Mietminderung. Auch wenn beim Ballspielen der Ball auf Nachbars Grundstück fällt, dürfen die Kinder nicht einfach über den Zaun klettern und den Ball wiederholen. Der Nachbar darf die Herausgabe des Balls aber auch nicht verweigern, um das Spielen zu unterbinden (LG München II, AZ: 5 O 5454/03).
Ansonsten urteilen die Gerichte kinderfreundlich(!):
Selbst wenn die Kinder nicht nur auf dem Spielplatz, sondern “verbotenerweise” auch auf dem angrenzenden Garagenhof spielen, darf der Vermieter nach einer Entscheidung des Landgerichts Wuppertal (16 S 25/08) aus diesem Grund der Familie nicht kündigen.
Generell gilt: Solang der Kinderlärm Folge eines typischen und altersbedingten Verhaltens ist, kann der Vermieter deswegen keine (fristlose) Kündigung wegen Störung des Hausfriedens aussprechen (zum Beipiel: LG Bad Kreuznach 1 S 21/01, AG Trier 5 C 194/00,AG Starnberg, AZ.: 1 C 1021/91,AG Kassel, Az.: 872 C 855/91). Der Kinderwagen ist im Treppenhaus zu dulden, wenn die übrigen Mieter nicht behindert werden. Klauseln im Mietvertrag, die Kinderwagen im Trepenhaus verbieten sind unwirksam (so: Oberlandesgericht Hamm 15 W 444/00, Amtsgericht Frankfurt 33 C361/97-27, AG Braunschweig, Az.: 121 C 128/00)
Die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal hat die Wuppertaler Schulen und Kindertageseinrichtungen eingeladen, sich an einer Papiersammlung zu beteiligen, die von der AWG belohnt wird. Bereits seit 3 Jahren gibt es dieses Angebot und es wird auch genutzt.
“Das Ergebnis des vergangenen Jahres ist sehr erfreulich, da sich die Sammelmenge im Vergleich zum Vorjahr um 10 Tonnen gesteigert hat,” so Wolfgang Herkenberg, Geschäftsführer der AWG. “Insgesamt haben sich 109 Schulen und 144 Kindertageseinrichtungen an dem Wettbewerb beteiligt und an ihren Standorten 320 t Papier gesammelt. Hierfür hat die AWG einen Erlös von insgesamt 27.080,– Euro gezahlt.”
Die besten Sammler werden noch einmal zusätzlich belohnt. Die fünf besten Schulen und die fünf besten Kindertageseinrichtungen erhalten noch einen gesonderten Geldpreis. In Kürze wird die AWG diese Gewinner mit ihren jeweiligen Sammelergebnissen bekannt geben. Das gesammelte Papier wurde von der AWG zur Papiersortierung gebracht. Von dort gelangte es in die Papierfabriken wo es nach entsprechender Behandlung wieder zu Papierprodukten wie z.B. Zeitungen verarbeitet wurde.
“Mit dieser Aktion haben viele Kinder das wichtige Ziel “Abfallvermeidung” in die Tat umgesetzt und dazu beigetragen unsere Umwelt und die vorhandenen Ressourcen zu schützen,” so Wolfgang Herkenberg abschließend (Quelle: Stadt Wuppertal, den 02.02.11).
Kinderlärm in der Nachbarschaft soll künftig – anders als Autolärm – generell kein Grund sein, vor Gericht dagegen anzugehen. Das sieht ein Entwurf des Bundesumweltministeriums zur Änderung des Immissionsschutzgesetzes vor. Ein Ministeriumssprecher bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der „Passauer Neuen Presse“. Der Bundesrat als Ländervertretung hatte im März vergangenen Jahres eine gleichgerichtete Initiative gestartet.
Geräuscheinwirkungen, die von Kindertageseinrichtungen, und Einrichtungen wie Ballspielplätzen durch Kinder hervorgerufen werden, sind dem Entwurf zufolge keine schädliche Umwelteinwirkung. „Bei der Beurteilung der Geräuscheinwirkungen dürfen Immissionsgrenz- und -richtwerte nicht herangezogen werden.“
Anlass für die Neuregelung ist, dass Anwohner einige Male gegen Kindertagesstätten erfolgreich vor Gericht klagten. Die Kläger beriefen sich dabei auf das Bundes-Immissionsschutzgesetz und machten einen Umweltschaden geltend. Der Entwurf soll nach den Worten des im Februar ins Bundeskabinett kommen. Ergänzend sei eine Novelle des Bauplanungsrechts mit der Klarstellung geplant, dass Kitas künftig auch in reinen Wohngebieten grundsätzlich zulässig sein sollen. Städtetagspräsidentin Petra Roth begrüßte die Pläne. „Kinder und ihre Lebendigkeit gehören zu unserem Leben“, sagte sie der Zeitung.
Der Bundesrat hatte sich im März 2010 hinter die Bestrebungen der Bundesregierung gestellt und den Gesetzgeber aufgefordert, klar zu stellen, „dass Kinderlärm sozialadäquat ist“. Dies könne dazu beitragen, gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden. Sogenannte Abwehransprüche sollen nach Meinung der Länderkammer auf Einzelfälle begrenzt bleiben (Quelle:dpa, Hannoversche Allgemeine 14.01.11)
Bei der Arbeitgeberwahl ist der Punkt “Familienfreundlichkeit” bei über 90 Prozent der Beschäftigten – vor allen Dingen bei den jungen Beschäftigten mit Kindern ebenso wichtig wie das zu erwartende Gehalt. Mehr als drei Viertel der Eltern zwischen 25 und 39 Jahren – und zwar Frauen wie Männer – würden für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sogar ihren Arbeitsplatz wechseln.
Jeder Vierte hat dies schon mindestens einmal getan, wie auch die aktuellste Studie des Bundesfamilienministeriums belegt. Allen anderen mangelt es wahrscheinlich nur an Alternativen – wenn sich allerdings die Möglichkeit ergeben würde, wären diese Arbeitnehmer für das Unternehmen “verloren.” Ergebnis: Viele Firmen verlieren so wichtiges Know-how hochqualifizierter Mitarbeiter, und Vertrauen und Loyalität haben gänzlich kaum eine Chance auf eine langfristige Beziehung.
Vor allem flexible Arbeitszeitmodelle, Teilzeit- und Home-Office-Angebote stehen branchenübergreifend ganz weit oben auf der Wunschliste berufstätiger Eltern. Dabei geht es aber nicht nur um Betreuungsmöglichkeiten, sondern auch – aufgrund des demografischen und gesellschaftlichen Wertewandels – um Zeit für die Pflege älterer oder kranker Angehöriger.
“Lippenbekenntnisse, schöne warme Worte und tolle Konzepte” reichen dabei nicht aus, hinter Versprechungen müssen auch immer konkrete Maßnahmen aus der Wirtschaft und der Politik stehen. Fakt ist – Young Professionals und Digital Natives – die bevorzugten Zielgruppen – ziehen Arbeitgeber mit familienfreundlichen Image und Modellen immer anderen Unternehmen vor.
Im Mai 2011 heißt es wieder: Bühne frei für das Junge Theaterfestival Wuppertal.
Nach zwei erfolgreichen Auflagen im Rex-Theater wird das Festival vom 22. bis 28. Mai im frisch renovierten Haus der Jugend Barmen stattfinden.
Der Startschuss für die Anmeldungen wurde jetzt mit der Verschickung der Bewerbungsunterlagen gegeben. Die Veranstalter des Festivals (Ressort Kinder, Jugend und Familie, Fachbereich Die Beratungsstelle; Haus der Jugend Barmen; JuLa, die börse, Wuppertaler Bühnen, Forum Maximum) hoffen auf eine ebenso große Resonanz wie in den vergangenen beiden Jahren.
Bewerben können sich alle Gruppen, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Theater spielen. Angesprochen sind sämtliche Schulformen, Jugendzentren und freie Gruppen aus Wuppertal und Umgebung. Die ganze Bandbreite der Darstellenden Kunst ist im Festival willkommen: von Kabarett bis Musical, von Tanztheater bis Klassikerinszenierung. Die Anmeldefrist endet am 22. Februar 2011.
Nähere Informationen und die Bewerbungsunterlagen erhalten Interessenten bei Brigitte Winkler (Haus der Jugend Barmen, Tel.: 0202/563 62 77, Mail: brigitte.winkler@hdj-online.de ) und Miriam Rösch (Wuppertaler Bühnen, Tel.: 0202/563 76 46, Mail: theaterpaedagogik@wuppertaler-buehnen.de). (Quelle: Stadt Wuppertal, 14.01.11; Bildquelle: Stadt Wuppertal)
Düsseldorf. Gerade im Winter stecken sich Kinder schnell an, erkranken und müssen zuhause betreut werden. Sind die Eltern beide berufstätig, wird es problematisch. Denn, wenn ein Elternteil das kranke Kind zu Hause betreut und deswegen bei der Arbeit fehlt, zieht der Arbeitgeber das gemeinhin vom Gehalt ab. Deshalb sollten Eltern mit dem Kind zum Arzt gehen. “Sie bekommen dort zwei Bescheinigungen – eine für den Arbeitgeber, eine für die Krankenkasse”, erläutert Dörte Elß von der Verbraucherzentrale.
Der Nachwuchs darf nicht älter als zwölf Jahre alt sein. Auf Antrag zahlt die Krankenkasse dann das Krankengeld – das mindert den Verdienstausfall. Für Privatpatienten allerdings gelten all diese Regelungen nicht. Sie haben bei Erkrankung des Kindes zwar auch Anspruch auf Freistellung von der Arbeit – aber keinen auf das Krankengeld für das Kind.
Mehrere Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein gesetzlich versicherter Arbeitnehmer zu Hause bleiben darf und Krankengeld für das Kind erhält: Das Kind darf nicht älter als 12 Jahre alt sein. Außerdem darf keine weitere Person im Haushalt leben, die die Versorgung des Kindes übernehmen kann. Und auch das Kind muss gesetzlich versichert sein. Dann darf jeder Elternteil zehn Arbeitstage pro Jahr die Leistung in Anspruch nehmen – und damit bei der Arbeit fehlen.
“Vater oder Mutter können sich auch abwechseln, wenn die Krankheit länger dauert”, sagt Ronald Richter, Fachanwalt für Sozialrecht in Hamburg und Vorsitzender der entsprechenden Facharbeitsgemeinschaft im Deutschen Anwaltsverein. Alleinerziehenden stehen 20 Tage pro Kalenderjahr zu. “Das Kinderkrankenpflegegeld ist einer der Vorteile der kostenfreien Familienmitversicherung für Kinder in der gesetzlichen Kasse”, fügt Elß hinzu. Dass Privatversicherte die Leistung nicht erhalten, liege am Unterschied im System. Die privaten Kassen versichern das Kind mit einem eigenen Vertrag. “Versicherungsnehmer ist also das Kind – und das kann keinen Verdienstausfall beantragen”, erklärt Elß. (Quelle: WZ, 07.01.11)
Über 20 Wuppertaler Kindertagesstätten haben sich um die Teilnahme an dem Sprachförderprojekt “Offensive frühe Chancen – Kitas Sprache und Integration” beworben. Das teilte die Stadt mit. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Jährlich 25.000 Euro für mehr Personal in den Kindertagesstätten
Neben bereits bestehenden Sprachförderprojekten in den Kindertagesstätten sollen weitere ausgebaut werden. Vor allem in Einrichtungen mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit Migrationsgeschichte, die potenziell hohen Bedarf an Sprachförderung haben, sollen für das Projekt berücksichtigt werden.
Vorrangig soll dafür mehr Personal eingesetzt werden. Jährlich stehen den Kindertagesstätten daher zusätzlich 25.000 Euro zur Verfügung. Beginn des Projektes ist voraussichtlich März dieses Jahres, das Ende wird für Dezember 2014 avisiert. Bewerben können sich ausschließlich Einrichtungen, in denen Betreuungsplätze für Unter-Dreijährige angeboten werden (Quelle: WZ, 07.01.20111). Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.fruehe-chancen.de
… aber weiterhin großer Abstand zur Spitze und ungleiche Bildungschance!
Deutschland ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Lesefähigkeiten seiner 15 jährigen Schülerinnen und Schüler spürbar zu verbessern. Allerdings liegt Deutschland damit international noch immer nur im OECD-Durchschnitt. Die Verbesserung wurde erreicht, weil der Anteil der Schüler mit ungenügenden Resultaten deutlich verringert werden konnte. Nach wie vor sind die Ergebnisse stark geprägt vom sozio-ökonomischen Hintergrund der Schulen. Allerdings hat sich dieser Einfluss verringert. Auch die Leistungsdefizite von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund konnten reduziert werden.
Grafiken und weitere Informationen zu Deutschland, Österreich und der Schweiz finden Sie auf der Internetseite unter www.oecd.org/de/pisa.
Brüssel, 18.11.2010: Die Europäische Kommission hat Deutschland und 13 weitere EU-Mitgliedstaaten heute letztmalig aufgefordert, die europäische Hotline für vermisste Kinder so bald wie möglich freizuschalten.
Eltern und Kinder sollen unter der EU-weit einheitlichen Rufnummer 116 000 von jedem Ort in der EU aus telefonisch Hilfe erhalten können, wenn unterwegs – beispielsweise in den Ferien – ein Kind als vermisst gemeldet werden muss. “Jedes vermisste Kind ist eine Tragödie, und in manchen Fällen kann sogar das Leben des Kindes bedroht sein. Die Rufnummer 116 000 ist ein Rettungsanker für vermisste Kinder und ihre Eltern; sie soll Hilfe und Unterstützung bieten”, so Vizepräsidentin Viviane Reding, die in der EU-Kommission das Ressort Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft betreut.
Die Rufnummer 116 000 ist bislang erst in 12 Mitgliedstaaten voll einsatzbereit (Portugal hat die Nummer als erstes Land 2007 freigeschaltet). In Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Österreich, Schweden, Slowenien, Tschechische Republik und Zypern ist die Nummer noch nicht in Betrieb. Im Vereinigten Königreich ist sie erst teilweise in Betrieb. (Quelle: Europäische Kommission)
“Pflegekinder können eine Familie bereichern” – Einrichtungen suchen verantwortungsbewußte Erwachsene.
Für Kinder und Jugendliche ein stabiles Zuhause zu finden – das ist die Aufgabe, die alpha e. V., das Wichernhaus und der Sozialdienst Katholischer Frauen sich auf die Fahne geschrieben haben. Seit dem 1. Juni sind die Einrichtungen im Auftrag des Jugendamtes auf der Suche nach Pflegefamilien, -eltern und auch Einzelpersonen. Voraussetzung ist eine hohe Belastbarkeit, denn jedes Kind kommt ja mit seiner eigenen Geschichte und auch einer Familie oder Eltern im Hintergrund.
Anders als bei den “Erziehungsstellen”, die alpha auch vermittelt, ist eine pädagogische Ausbildung nicht notwendig. “Interessierte müssen nur bereit sein, sich und die Familie für ein neues Mitglied in ihrer Gemeinschaft zu öffnen”, sagt Petra Hollender, die das Pflegeelternbüro bei alpha leitet. Mit ihrer Kollegin Beate Binsfeld vom Wichernhaus hat sie einen Katalog von Anregungen für Interessierte entwickelt. Die beiden sind sich sicher: “Pflegekinder, wenn sie richtig integriert werden, bereichern das Leben einer Familie und werden eigenständige Mitglieder.” Die Kinder und Jugendlichen werden vom Wuppertaler Jugendamt vermittelt.
Die potentiellen Pflegeeltern erhalten Schulungen, um sich auf die Kinder und ihre Herkunftsfamilien einzustellen. Schon im Vorfeld überlegen die Vermittlerinnen, welches Kind in welche Familie passen könnte. Dann wird ein erster Kontakt hergestellt. Je nach Alter des Kindes oder Jugendlichen findet diese Begegnung noch inkognito statt. “Es gibt alle Arten von Pflegeformen”, sagt Petra Hollender. “Gesucht wird alles: Kurzzeitpflege, Bereitschaftspflege, zeitlich befristete und unbefristete Pflegestellen. Wir haben einen hohen Bedarf.”
Für einen ersten Kontakt stehen Petra Hollender und Beate Binsfeld am 14. November in den City-Arkaden zur Verfügung. Telefonisch ist Beate Binsfeld unter Tel: 02o2-9806-400 und Petra Hollender unter der Tel: 0202-317200-11 zu erreichen. Mehr unter den folgenden Webadressen: Alpha e. V. , das Wichernhaus Wuppertal und Sozialdienst Katholischer Frauen
Kinoleinwand statt Schultafel: Mehr als 70.000 Kinder und Jugendliche werden zu den Schulkinowochen im Januar in Nordrhein-Westfalens Lichtspielhäusern erwartet. 150 Filme in mehr als 100 Kinos können sich die Schüler mit ihren Lehrern unter dem Motto “Mit Filmen sehen lernen” anschauen. Die Filme greifen Themen aus dem Lehrplan auf, von deutscher Geschichte über Drogen- und Gewaltproblematik bis hin zu Literaturverfilmungen. Mehr unter: www.filmundschule.nrw.de
Kirsten Boie (60) gehört für Fachleute zu den renommiertesten deutschen Autorinnen des modernen Kinder- und Jugendromans. Außerdem engagiert sich die gebürtige Hamburgerin unter anderem als Patin bei der entwicklungspolitischen Organisation HelpAge Deutschland, deren Projekt „Kartoffelspuren – Von Peru nach Osnabrück“von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert wird …mehr unter: www.umweltjournal.de
(Bildquelle: Paula Markert, Nachrichtenquelle: umweltjournal.de, 03.11.10)
Auf welchem Stand ist die Bildung heute? Was sind die aktuellen Trends in der Bildungspolitik?
Wie sieht es mit der frühkindlichen Erziehung, der Schulpolitik und dem tertiären Bildungsbereich aus? Wie werden Schülerleistungen, Bildungsausgaben und Bildungschancen heute eingeschätzt?
In der neuen Ausgabe der Studie Education Today“ gibt die OECD Antworten auf die wichtigsten Fragen, die heute im Bildungsbereich gestellt werden. Der Bericht befasst sich mit der frühen Kindheit, schulischer Ausbildung, Hochschulbildung und Erwachsenenbildung sowie mit Bildungsergebnissen und-renditen, Bildungsgerechtigkeit und Innovation.
Weitere Informationen und Bezugsquellen finden Sie unter: www.oecd.org/de/educationtoday
Süßes oder es gibt Saures – an Halloween ist es für Kinder und Jugendliche Brauch (inzwischen auch in Deutschland…), sich zu vekleiden, Süßigkeiten zu sammeln oder anderen Streiche zu spielen. Aber so mancher Scherz ist gar nicht lustig, sondern strafbar. Wer beispielsweise den Briefkasten des Nachbarn mit Feuerwerkkörpern “in die Luft sprengt!”, begeht eine Straftat. Auch wer Autos oder Hausfassaden mittels Spraydose “verschönert”, muss mit einer Strafe rechnen. Denn viele Streiche sind schlicht Sachbeschädigungen und die können mit einer Geldstrafe und sogar mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden.
Junge Menschen, die auf nächtlicher Zerstörungstour mit Freunden erwischt werden, können wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung angezeigt werden. In jedem Fall bedeutet das mindestens eine Geldstrafe, hinzu kommt noch die Schadenswiedergutmachung. Ein Halloween-Streich kann also ziemlich teuer werden und zwar auch für denjenigen, der nur dabei war (Quelle: PM Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes 11/10 – Meldung vom 28.10.2010).
Bücher für Wuppertal – ein Projekt der “Vereinigung der Freunde der Stadtbibliothek und der Wuppertaler Buchhändler!”
Sie möchten, das auch Zeiten knapper Kassen das Angebot der Stadtbibliothek aktuell und attraktiv bleibt? Sie möchten, dass Kinder auch weiterhin durch ein unterhaltsammes Kinder- und Bilderbuchangebot der Bibliotheken zur Freude an Büchern und am Lesen hingeführt werden? Jetzt können Sie sich aktiv für den Erhalt und Ausbau des Medienangebotes einsetzen! In den Partnerbuchhandlungen des Projektes (z. B. Buchhandlung Köndgen) finden Sie eine Auswahl von Büchern und Medien, die in der Stadtbibliothek benötigt werden: Romane und (Auto-)biografisches, Sachbücher und Kinderbücher.
Wie funktioniert dieses Projekt? Es gibt zwei (2) Möglichkeiten:
1.
Sie erwerben die Bücher in den angeschlossenen Buchhandlungen / die Buchhandlung leitet die Bücher zur Stadtbibliothek weiter / die Stadtbibliothek arbeitet die Bücher ein und nimmt sie in ihren Bestand auf / auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenquittung / auf Wunsch wird ihr Name in der Spendenliste auf der Homepage der Stadtbibliothek veröffentlicht / selbstverständlich wird das Buch kostenlos für Sie zur Ausleihe reserviert
2.
Sie erwerben die Bücher in Ihrer Buchhandlung / Sie lesen die Bücher / Sie geben die Bücher in der Stadtbibliothek ab / die Stadtbibliothek arbeitet die Bücher ein und nimmt sie in ihren Bestand auf / auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenquittung / auf Wunsch wird Ihr Name in der Spendenliste auf der Homepage der Stadtbibliothek veröffentlicht
Die Vereinigung der Freunde der Sadtbibliothek und die Wuppertaler Buchhändler danken für Ihre Unterstützung.
schon seit einigen Wochen ist das kleine Sibirische Tigerbaby „Tschuna“ der neue Besucherliebling des Wuppertaler Zoos. Zoobesucher können das Tigerjungtier täglich zwischen 15.00 und 15.30 Uhr im Tigertal besuchen und aus der Nähe betrachten. Regelmäßige Neuigkeiten von „Tschuna“ gibt es ab sofort aber auch im Internet: Zoofreunde haben nämlich einen Tschuna-Blog ins Leben gerufen. Unter www.tschuna-zoowuppertal.de berichten sie regelmäßig in Wort und Bild über die Entwicklung des Tigermädchens.
Die Idee dazu stammt von Barbara Scheer, einem Stammgast im Zoo Wuppertal und Mitglied im Zoo-Verein Wuppertal e.V., von der bereits zahlreiche Fotos aus dem Zoo in den Medien veröffentlicht wurden. Hilfreich zur Seite mit Texten und Technik stehen ihr Birgit Klee und Thomas Masuhr, die ebenfalls häufig auch über andere Ereignisse aus dem Zoo berichten. Alle drei sind dem Wuppertaler Zoo natürlich als regelmäßige Besucher und Fotografen eng und herzlich verbunden.
Die zentrale europäische Beratungsbehörde für Impfungen CEVAG empfiehlt die Grippeimpfung grundsätzlich für alle Kinder ab einem Alter von sechs Monaten. Darauf weist Ursel Lindlbauer-Eisenach vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Köln hin. Die Behörde gehe damit einen Schritt weiter als die derzeit in Deutschland geltende Empfehlung. Danach sollten Kinder ab sechs Monaten geimpft werden, wenn Sie unter einer chronischen Erkrankung leiden (Quelle:WZ, 30.09.10, tmn)
Das Wissen um Religionen und kirchliche Feiertage ist heute weniger präsent als in den vergangenen Jahren bzw. Jahrzehnten. Wer etwas wissen will, warum es Pfingsten, Ostern oder Weihnachten gibt und was der Islam lehrt, dem hilft die Seite: www.kirche-entdecken.de bestimmt weiter.
Das Angebot der evangelischen Kirche klärt diese und viele anderen Fragen spielerisch und interessant auf. Dazu gibt es Spiele und Fortsetzungsgeschichten und vieles mehr. Schön illustriert und gut verständlich – auch für die Jüngsten (ab sechs Jahren). Aber nicht nur die Kinder können sich auf dieser Plattform informieren – ganz sicherlich ist diese Plattform auch etwas für die Eltern….auch wenn sie es nicht zugeben möchten! Mehr unter: www.kirche-entdecken.de
Für rund 750 000 Kinder in Deutschland beginnt ein neuer Lebensabschnitt – die Schulzeit. Das bedeutet für sie auch die aktive und regelmäßige Teilnahme am Straßenverkehr. Meist sind Schulanfänger aufgrund ihres Entwicklungsstandes den schwierigen Situationen im Verkehr noch nicht gewachsen.
Schulanfänger, die die Sicherheitswesten tragen, werden deutlich besser im Straßenverkehr wahrgenommen. Ein wesentlicher Schritt für die Verkehrssicherheit. Folgende Tipps des Automobil-Clubs helfen Kindern, sicherer in die Schule zu kommen:
* Den Schulweg möglichst frühzeitig und unter realen Bedingungen, also zu normalen Schulwegzeiten, üben.
* Gefahrenstellen auf dem Weg ausführlich besprechen.
* Lieber einen etwas längeren Weg in Kauf nehmen, wenn Gefahrenstellen dadurch vermieden werden können.
* Sicherheit durch Sichtbarkeit! Helle Kleidung und Reflexmaterial helfen dabei.
* Nicht ständig ermahnen, lieber öfter loben. Keine unnötige Angst vor möglichen Gefahren machen.
* Die Kinder anfangs unbedingt begleiten, später ihr Verhalten unbemerkt kontrollieren.
* Rollentausch: Kinder bringen die Eltern zur Schule und erklären selbst die Gefahrenstellen.
Die meisten Unfälle passieren nach Informationen des ADAC beim Überqueren der Fahrbahn. Zum einen fehlt den Erstklässlern aufgrund ihrer geringen Körpergröße der nötige Überblick und sie werden zudem von den anderen Verkehrsteilnehmern leicht übersehen. Zum anderen können Kinder unter zehn Jahren oftmals noch nicht rechts und links unterscheiden. Darüber hinaus benötigen Schulanfänger die 2,5 bis dreifache Zeit eines Erwachsenen, um in schwierigen Situationen reagieren zu können.
Wer mit seinem Kind insbesondere das Überqueren der Straße oft und unter realen Bedingungen übt, so der ADAC, beugt Unfällen vor. Ausführliche Informationen enthält auch der ADAC-Ratgeber Schulweg-Sicherheit hier zum download: Prosp.Schulweg-Rat_03.10.final
Eltern sollten Kindern das Gefühl vermitteln, dass sie ihnen auch schlimme Dinge anvertrauen können. Dadurch lernten die Mädchen und Jungen, in schwierigen Situationen um Hilfe zu bitten, erklärt dei Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln.
Wenn Kinder dagegen auf Unverständnis stoßen, ziehen sie sich möglicherweise zurück oder lassen ihre Wut an anderen aus. Um Kinder zu unterstützen, gibt die BZgA in ihrem Magazin “Starke Kinder” weitere Tipps:
Interesse zeigen: Eltern sollten ihr Kind fragen, was es am Tag erlebt hat, was gut und was nicht so gut gelaufen ist.
Zuhören: Das Kind sollte erzählen (können), was es beschäftigt. Dabei sollten Eltern signalisieren “Du bist okay so, wie du bist” und ihm sagen, dass es auch dann zu ihnen kommen kann, wenn es Probleme gibt.
Probleme lösen: Vorwürfe führen meist nicht weiter. Stattdessen sollte man anbieten, gemeinsam eine Lösung zu suchen.
Das Heft “Starke Kinder” gibt es gratis bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung oder unter: www.bzga.de (Quelle: WZ, 08.09.2010)
Am 6. November 2010 lädt die Stiftung Jedem Kind ein Instrument gemeinsam mit dem Arbeitskreis für Schulmusik, dem Landesverband der Musikschulen in NRW und dem Verband Deutscher Schulmusiker NRW Lehrkräfte, Schulleitungen und Interessierte zur Tagung “Kunststück Kooperation“ von 10:00 – 17:30 Uhr in den RuhrCongress Bochum ein.
“Jedem Kind ein Instrument“ lebt von der Kooperation der Grund- und Musikschulen. Ziel der Fachtagung ist es, Impulse für die Zusammenarbeit zu geben. ReferentInnen und TeilnehmerInnen diskutieren wie Grund- und Musikschulen ihre jeweiligen Ressourcen und Fähigkeiten einbringen können und erarbeiten Ideen für eine gelungene und nachhaltige Bildungspartnerschaft. Prof. Dr. Andreas Lehmann von der Hochschule für Musik Würzburg führt seinem Vortrag “Gehört Instrumentalspiel zur Allgemeinbildung?“ in den Tag ein. Rolf Kessler vom Bildungsbüro Düsseldorf spricht über die Herausforderungen regionaler Bildungsnetzwerke für die Partner vor Ort.
In den einzelnen Foren besprechen die TeilnehmerInnen unter anderem Aspekte der Elterneinbindung, individuelle Förderung im Rahmen von gruppenbezogenem Unterricht, Merkmale guter Teamarbeit oder basale Wahrnehmungsförderung als Grundlage im Musikunterricht für alle Kinder. Auch orientalische Rhythmen und das Singen mit Grundschulkindern kommen nicht zu kurz. Die Organisation des Programms “Jedem Kind ein Instrument“ wird in einem moderierten Austauschforum thematisiert.
Ein Anmeldeformular und weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter www.jedemkind.de. Anmeldeschluss ist der 8. Oktober 2010.
Das Betreuungsangebotes für Kinder unter drei Jahren auszuweiten, stellt die einzelnen Träger vor neue Herausforderungen. Dies gilt für die pädagogische Arbeit wie für die Ausstattung der Einrichtungen. Die Stadt Wuppertal hofft derweil auf die Weitergabe zugesagter Mittel für den Ausbau des U-3-Angebots.
Um pädagogische Konzeptionen umsetzen zu können, sind in vielen Fällen teilweise gravierende räumliche Veränderungen erforderlich. Auch Spielmaterial muss angepasst werden. Mit Hilfe von Bundesmitteln werden zum Beispiel Um- und Ausbauten vorgenommen oder Wickelkommoden und altersentsprechendes Spielzeug besorgt.
Die verschiedenen Träger stellten bisher Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 6,2 Millionen Euro für Umbaumaßnahmen und Ausstattungen. Bewilligt wurden vom Land NRW bis heute etwa 2,2 Millionen Euro. Davon entfallen in Wuppertal zur Zeit 86 Prozent auf Maßnahmen Freier Träger und 14 Prozent auf städtische Maßnahmen.
Diese notwendigen Maßnahmen umzusetzen, bedeutet für viele Träger von Tageseinrichtungen momentan eine große Belastung. Zum aufwändigen Antragsverfahren zur Bewilligung der Fördermittel kommt seit kurzem auch noch die Sorge hinzu, dass eben jene Fördermittel nicht mehr im benötigten Umfang vom Land zur Verfügung gestellt werden könnten.
Die Zusage des Landes, schon vor Eingang des Bewilligungsbescheides mit den Maßnahmen beginnen zu können, wurde kurzfristig zurückgenommen und eine Kontingentierung der noch zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel angekündigt. Etliche Träger haben im Vertrauen auf die bestehende Regelung bereits Kinder unter drei Jahren aufgenommen und die entsprechenden Verträge abgeschlossen …mehr unter: www.wuppertal.de (Quelle: Stadt Wuppertal 24.08.10)
Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn zeigte sich bei seinem Besuch in der Stadtranderholung, die der Mutter-Kind-Treff des SkF Wuppertal e.V. vom 16. bis 20. August 2010 veranstaltete, begeistert. Mit 20 Litern Speiseeis im Gepäck überzeugte er sich persönlich von der großartigen integrativen und multikulturellen Arbeit der Mitarbeiterinnen und schmiedete Pläne für die Zukunft.
Viele Mütter können sich einen Urlaub finanziell nicht leisten und Erholung bleibt für sie wegen der besonderen Belastungssituationen oftmals ein Fremdwort. Deshalb organisiert der Mutter-Kind-Treff des SkF Wuppertal e.V. (Fachbereich Dienste für Familien) seit nunmehr 23 Jahren eine Stadtranderholung, die mit dem Schwerpunkt auf die Erholung für Mütter ein Alleinstellungsmerkmal beinhaltet. „Für gewöhnlich sind es nämlich Kinder oder Senioren, für die eine solche Freizeit organisiert wird“, sagt Theodora Reiners, Dipl.-Sozialarbeiterin und Verantwortliche im Mutter-Kind-Treff des SkF. „Wir möchten aber gerade den Frauen etwas Gutes tun, die vom Leben oft nicht verwöhnt werden.“ Deshalb gibt es auch immer ein besonderes Highlight. In diesem Jahr gehört dazu u. a. der Tanzworkshop des Künstlers Milton Camilo.
Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn hat sich bei seinem Besuch am 17. August selbst von dem großen Bedarf der Ferienfreizeit überzeugen können. Mit viel Hallo hießen Kinder und Mütter ihn und natürlich auch seine Eisspende im Pfarrzentrum St. Maria Hilf am Dönberg willkommen. Die Stimmung bei der Stadtranderholung war – trotz Dauerregens an diesem Tag – so fröhlich und gut, dass die ernsten Themen gar nicht richtig angesprochen werden wollten. Deshalb, so Kühn, wolle er den Mutter-Kind-Treff zeitnah erneut besuchen. Auch für die Bilder, die die Kinder während der Freizeit zum Thema „Wuppertal“ gemalt haben und die Werke aus dem Kreativworkshop der Mütter, hatte er eine schöne Idee: An einer Ausstellung im Verwaltungsgebäude Elberfeld würden sich sicher alle Wuppertaler erfreuen.
Kontakt:
Sozialdienst kath. Frauen Wuppertal e.V.
Dienste für Familien (DFF) Mutter-Kind-Treff
Ansprechpartnerinnen: Theodora Reiners, Ursula Lüttge, Hiltrud Bernhardt-Isken
Tel: (0202) 429974-11/-12
E-Mail: mkt@skf-wuppertal.de
Web: www.skf-wuppertal.de
Der Bergische Bildungsbund wurde 1997 auf Initiative von Eltern und Schülern gegründet. Ziel des gemeinnützigen Vereins ist die Förderung von Schülern und Elternarbeit, besonders die Hilfe für Kinder mit Migrationshintergrund. So bietet der Bildungsbund Hausaufgabenhilfe und Nachhilfe, aber auch Lesestunden, Türkischunterricht, einen Mathe-Club, Integrationskurse, Elternseminare und gemeinsame Aktivitäten an.
Besonders stolz sind die Organisatoren, das von den elf betreuten Schülern, die gerade die vierte Klasse absolviert haben, zehn eine Empfehlung für Gymnasium oder Realschule erhalten haben. Insgesamt kommen rund 100 Kinder verschiedenster Nationen regelmäßig in die Einrichtung an der Bundesallee 233. Dort werden sie von zehn Ehrenamtlern und zehn Honorarkräften betreut. Drei feste Mitarbeiter beraten Eltern und Schüler und kümmern sich um die Verwaltung. Der 150 Mitglieder starke Verein wird von sieben Vorstandsmitgliedern geleitet (Quelle: WZ, 17.08.10). Weitere Informationen unter: www.bbb-ev.eu
Traditionell gehört die Fütterung der Seelöwen zu einem der Highlights bei einem Besuch im
Wuppertaler Zoo. Seit einigen Monaten kann die Seelöwenanlage, die Teil des Nordlandpanoramas ist, mit einer technischen Neuerung aufwarten: Einer Lautsprecheranlage für kommentierte Fütterungen. Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. hat dem Zoo zum 100jährigen Bestehen des Nordlandpanoramas in diesem Jahr die Lautsprecheranlage mitsamt der dazugehörigen Übertragungstechnik geschenkt.
Nach einer Eingewöhnungs- und Übungsphase, in der sich sowohl die Tiere als auch die Tierpfleger an die neue Anlage gewöhnen konnten, soll es nun überwiegend kommentierte Fütterungen bei den Seelöwen geben. Damit werden die Seelöwenfütterungen in Zukunft noch attraktiver und informativer und die Zoobesucher können sich über ein neues akustisches Erlebnis im Zoo freuen. Weitere Informationen unter: www.zoo-wuppertal.de
Am 21. und 22. August wird wieder “Rund um den Elisenturm” gefeiert. Das Fest auf der Elisenhöhe lädt inzwischen zum 16. Mal zum Erlebniswochenende in den Botanischen Garten ein.
Über 50 verschiedene Institutionen, Vereine, Firmen und Stände sind am vorletzten August-Wochenende auf der Hardt am Start: Mit Klassikern wie Seile drehen und Wolle spinnen, Bonsai-Beratung und Fleisch fressenden Pflanzen, aber auch Neuem wie Shiatsu und vielen Deko-Ideen. Vor dem Sukkulentenhaus, am Kaltwasserteich, im und am Elisenturm, auf der großen Wiese, in und vor der Orangerie, auf dem Elisenplatz und in den neuen Glashäusern gibt es dann wieder alles, was das Herz begehrt – für Naturfreunde und Familien, Spaziergänger und Flanierer, Bastler und Bummler.
Mit an Bord sind der Förderverein des Botanischen Gartens als Veranstalter, der Igelschutz, das Waldpädagogische Zentrum Burgholz, der Garten- und Landschaftsbau in Wuppertal, der Naturwissenschaftliche Verein, die Abfallwirtschaftsgesellschaft, die Station Natur und Umwelt, die Neben vielen Informationen gibt es aber auch viel zu sehen und auszuprobieren: Modeschmuck und Kunsthandwerk, Floristik und Skulpturen, Keramik-, Filz- und Papierarbeiten.
Wer selbst aktiv werden möchte, kann sich in der Specksteinwerkstatt austoben, im Umtopfen üben, Elisentürme bauen und in der Wollwerkstatt aktiv werden. Kinder können am Sonntag in die Luft gehen – auf den größten Hüpfburgen Deutschlands. Und wer dabei Hunger bekommt, dem kann auch geholfen werden: Der Förderverein des Botanischen Gartens und Wuppertaler Bauern sorgen für Speis und Trank. Alle Einnahmen kommen dem Botanischen Garten zugute.
Das Fest beginnt an beiden Tagen jeweils um 11 Uhr. Da die Parkplätze erfahrungsgemäß immer schnell belegt sind, empfiehlt sich die Anreise mit dem Öffentlichen Nahverkehr.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.botanischer-garten-wuppertal.de
Seit 1967 ist das Spielplatzhaus Schönebeck für zahlreiche Kinder vom Rott ein fester Bestandteil bzw. Anlaufpunkt, vielleicht auch ein wichtiger Bezugspunkt in ihrer Kindheit. Dass das Haus ein wichtiger sozialer Bestandteil auf dem Rott ist, sieht man bei jährlichen UNICEF-Fest.
Die Mitarbeiter des Spielplatzhauses bieten ein vielfältiges Programm für die Rotter Kinder und Teenies an. Angefangen von der Mutter-Kind-Gruppe, über das Bobby-Car-Café für die jüngsten “Rotter.” Täglich ab 13 Uhr können die Kinder von 6 bis 12 Jahre das Angebot des Spielplatzhauses nutzen. Dienstags bei den Kochlöffel Kids werden die selbst eingekauften Lebensmittel zu leckeren Speisen verarbeitet. Mittwochs treffen sich die Mädchen bei Sandra Mai in der Mädchengruppe und die Jungen sind bei Björn Schmiedeberg unter sich. Den Freitag nutzen Sabrina Sirigu und Michelle Kreul häufig für einen Ausflug mit den Kindern z. B. zum Klettern in die Wupperwände oder zum Schwimmen nach Langerfeld. In den Herbstferien gibt es auch dieses Jahr wieder eine Freizeit für die Kinder vom 18. – 22. Oktober 2010.
Montag- und Donnerstagabend in der Zeit von 17.30 bis 19.45 Uhr können sich die Rotter Teenies (12 bis 16 Jahre) im Spielplatzhaus treffen. Mit diesem Angebot wenden sich die Erzieherinnen an die Besucher des Hauses, die dem Spielhausalter entwachsen sind. In den Sommerferien wurde erstmals auch ein Ferienprogramm für diese Altersgruppe angeboten.
Prekäre sozio-ökonomische Verhältnisse oder auch ein Migrationshintergrund haben massive Auswirkungen auf Bildung und Lernerfolg. Die OECD-Studie fasst die neuesten Forschungsergebnisse zur Verbesserung und Erneuerung der Aus- und Weiterbildung für Lehrer zusammen. Sie stellt erfolgreiche Konzepte und Programme vor, meist aus Ländern mit hohen Migrantenanteilen. Ein Kapital widmet sich dem deutschen Bildungssystem.
OECD – April 2010, 316 Seiten, Euro 35,00 – ISBN: 978-92-64-07972-4: kann direkt bei der OECD bestellt werden unter: www.oecd.org/de/oecdiLibrary
Nicht nur im Unterricht, sondern auch zu Hause lassen sich die Informationen und Spiele der Internetseiten nutzen, die in einer neuen Broschüre der Bundeszentrale für politische Bildung zusammengestellt wurden. Dabei geht es um Vorschläge für die Fächer Politik, Geschichte, Geografie, Religion und Ethik, Deutsch, Fremdsprachen oder Musik.
Hier finden Sie den Link zum download der Broschüre: www.bpb.de oder für weitere Informationen besuchen Sie die Website: www.bpb.de
400 bis 500 Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre in Deutschland sind HIV-positiv. Genaue Zahlen gibt es nicht, weil Familien aus Angst vor Ausgrenzung und Repressionen die Infektion verschweigen. Sie haben erfahren, dass viele Menschen wenig über wirkliche Risiken wissen und Angst vor dem Zusammensein mit infizierten Kindern haben.
Das will das Projekt “Mittendrin am Rand” ändern. Auf einer Website, mit Informationsmaterial und Postkarten werden die wichtigsten Fakten kurz und prägnant vorgestellt. Informieren Sie sich und tragen Sie dazu bei, die betroffenen Kinder und ihre Familien von einem Tabu zu befreien.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.mittendrin-am-rand.de
Eine äußerst positive Bilanz konnten die Veranstalter des Jungen Theaterfestivals Wuppertal
ziehen:
3250 Besucher – jung und alt – wollten sehen, was junge Menschen aus Wuppertaler Schulen, Jugendzentren, Kulturzentren, Wuppertaler Bühnen, Mädchenwohnheim auf den Bühnen des Rex-Theaters präsentierten.
Damit ist das Publikumsinteresse um rund 30 Prozent gegenüber der ersten Festivalauflage 2009 gestiegen. In insgesamt 21 Vorstellungen konnten sich die Zuschauer von der hohen Qualität und der Vielfalt der Produktionen des künstlerischen Nachwuchses aus Wuppertal überzeugen.
Dabei zeichnete die Darsteller und ihre Spielleiter ein hohes Maß an Kreativität aus, auch mit wenigen Mitteln die vielen Formen und Formate der Bühnenkunst zu zeigen. Beeindruckend die Professionalität, mit der sich manche der jungen Darsteller auf der professionellen Bühne des Rex-Theaters präsentierten. Viele von ihnen standen sogar das erste Mal in ihrem Leben auf einer Bühne.
Rundum zufrieden, so lautet deshalb die Bilanz der Veranstalter (Wuppertaler Bühnen, die börse, Fachbereich Jugend & Freizeit mit dem Haus der Jugend Barmen und dem JuLa, der Fachbereich Die Beratungsstelle im Ressort Kinder, Jugend und Familie und Rex-Theater). Der Austausch unter den Gruppen und der Besuch anderer Aufführungen innerhalb der Werkschau haben sich deutlich gesteigert gegenüber dem vergangenen Jahr.
Ungefähr die Hälfte der Beteiligten des Festivals, sowohl Darsteller als auch Spielleiter, hat die Gelegenheit genutzt, zu sehen, was von den anderen Ensembles erarbeitet wurde. Gerade eine Steigerung dieses Aspekts eines Festivals hatten sich die Veranstalter 2009 gewünscht. Jetzt hoffen alle, diese Tendenz auch 2011 fortzuführen. Denn das ist sicher: Auch im kommenden Jahr soll es wieder heißen ‘Bühne frei für das Junge Theaterfestival Wuppertal’. Bereits im Frühherbst soll mit den Planungen begonnen werden.
Das ist auch darin begründet, dass sich die finanzielle Situation des Vereins zur Förderung der Schultheaterwoche, dem alle Veranstalter angehören, durch die großzügige Sponsoren-Unterstützung deutlich verbessert hat. So waren in diesem Jahr schon mehr Probentermine für die Ensembles möglich und die technische Ausstattung konnte noch professioneller gestaltet werden.
Diese Förderung ist für das Festival äußerst wichtig, denn es wird ausschließlich aus den Überschüssen der Einnahmen und aus den Geldern der Sponsoren (Jackstädt-Stiftung, Barmenia, Stadtsparkasse, Stiftung Kalkwerke Oetelshofen, Hackenberg & Greef Stiftung) finanziert (Quelle: Text/Bild, Stadt, 02.07.10).
Künftig wird es in Wuppertal mehr Familien geben, die Kindern und Jugendlichen eine “zweite Familienchance” geben können – so die berechtigte Hoffnung des Ressorts Kinder, Jugend und Familie – Jugendamt.
Hatte bislang hat vor allem der städtische Pflegekinder- und Adoptionsdienst (PFAD) geeignete Pflegefamilien für Kinder und Jugendliche in Wuppertal akquiriert, geschult und betreut, werden sich künftig drei weitere Träger an diesen Aufgaben beteiligen. Seit 1. Juni kümmern sich Alpha e.V. und Wichernhaus Wuppertal gGmbH um Pflegefamilien und ab 1. Juli wird der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. sein bisheriges Angebot der Pflegestellenbetreuung aufstocken. Die Angebote der Träger umfassen neben der Werbung interessierter Familien vor allem auch die ausführliche Information über das Leben mit einem Pflegekind und die Veränderungen für die eigene Familie. Denn Pflegefamilie zu sein, bedeutet auch, die eigene Familie nach Außen zu öffnen und anderen Zutritt zu gewähren: Sozialarbeitern, den leiblichen Eltern des Pflegekindes oder dem Vormund. Denn Pflegeeltern leisten öffentliche Erziehungshilfe.
Als Vorbereitung für diese verantwortungsvolle Aufgabe bieten alle Träger in Wuppertal entsprechende Schulungen und Vorbereitungskurse an. Doch es gibt einige Kriterien, die Pflegeltern erfüllen müssen und die überprüft werden. Etwa die Motivation für die Aufnahme eines Pflegekindes, die Erziehungshaltung, die Entwicklung der eigenen Kinder oder auch die finanziellen Verhältnisse und der ausreichende Wohnraum. Mit der Vermittlung des Pflegekindes in eine geeignete Pflegefamilie beginnt die Zeit der kontinuierlichen Betreuung. Dabei stehen die Bedürfnisse und Erfordernisse des Pflegekindes im Fokus der Fachkräfte. Aber auch die Bedürfnisse der Pflegefamilie müssen berücksichtigt werden.
Zwischen den Wünschen der Herkunftsfamilie und den Bedürfnissen des Kindes zu vermitteln wird eine herausragende Aufgabe der Träger sein. “Die Zusammenarbeit mit den Trägern sind bestens. In konstruktiven Verhandlungen haben wir uns auf die Leistungsangebote von Alpha e.V., Wichernhaus Wuppertal gGmbH und Sozialdienst katholischer Frauen e.V. verständigt und sind zuversichtlich, in den kommenden Jahren bis zu 100 zusätzliche Pflegestellen in Wuppertal vorhalten zu können”, hofft Dieter Verst, Leiter des Ressorts Kinder- Jugend und Familie – Jugendamt. Damit könnte auch die Zahl der Heimunterbringungen reduziert werden. Entscheidend sei jedoch die für das einzelne Kind fachlich gebotene Lösung und nicht die Höhe der Kosten. Der Bedarf an geeigneten Pflegefamilien ist wesentlich größer als das aktuell vorhandene Angebot (Quelle: Stadt, 21.06.2010)
Fahrradfahren ist gefährlich: 2009 verunglückten 462 Radfahrer tödlich. Deswegen geht der kluge Pedalritter – besonders wenn er noch ein kleiner Ritter ist – niemals ohne Helm auf Tour. Allerdings: Nur 55 Prozent der unter Zehnjährigen sind tatsächlich “gut behütet” auf dem Drahtesel unterwegs. An den Kosten liegt es nicht: Schon für 20 € wird gute Sicherheit geboten, wie der große ADAC-Test mit elf Helmen für den radelnden Nachwuchs zeigt (siehe: www.adac.de/kindersicherung). Mit dabei: zwei sogenannte Freeride- oder Skatehelme, die zwar für das Skaten entwickelt wurden, sich jedoch auch zum Radfahren eignen – und für manche Kinder besonders cool sind. Weitere Infos unter: www.adac.de/kindersicherung (Quelle: ADAC, Juni 2010)
Für rund 160.000 Schulanfänger in NRW beginnt Ende August der Ernst des Lebens. Dazu gehört auch der Schulweg, der zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird. Eltern sollten schon vor den Ferien den sicheren Schulweg auswählen und mit den Kindern einüben. Dazu bietet die Broschüre “Schulweg-Ratgeber” die der ADAC Verkehrssicherheitskreis NRW zusammen mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung herausgegeben hat, wertvolle Tipps. Kostenlos erhältlich in den ADAC-Servicecentern. (Quelle: ADAC, Juni 2010)
Sie kann Arabisch, Türkisch und Deutsch und ist an einer von insgesamt vier Wuppertaler Schulen im “Rucksack”-Projekt engagiert. Anders als es der Name vermuten lässt, geht es aber nicht um gut organisierte Wandertage, wenn sich Zora Nadifi einmal wöchentlich mit 18 Frauen der Grundschule Hombüchel trifft. Zora Nadifi ist eine der “Stadtteilmütter”, die sich beim Sprachförderprogramm “Rucksack” engagiert.
Getragen von der Familienbildungsstätte der Volkhochschule (VHS), organisiert und finanziert von der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) läuft das “Rucksack”-Projekt seit 2004 an Wuppertaler Schulen. Das Projekt bezieht Frauen mit Migrationshintergrund und deren Grundschulkinder aktiv ins Lernen und den Schulalltag mit ein: Die Frauen werden bei ihren Treffs von der so genannten Stadtteilmutter beraten, geschult und angeleitet. Die Frauen bekommen in ihrer Herkunftssprache Infos rund um alle Themen, die aktuell im Unterricht ihrer Kinder behandelt werden und können so ihre Kinder – in der Muttersprache – beim Lernen unterstützen. Zugleich schulen sie die Erstsprache ihrer Kinder und erleichtern ihnen so, Deutsch als zweite Sprache zu erlernen. Im Schulunterricht werden die Themen bei den Kindern vertieft – und die Deutschkenntnisse gleich mit. Weil sich die Mütter in der Schule ihrer Kinder treffen, werden Berührungsängste abgebaut, Eltern und Schule zu engeren Partnern in der Erziehung der Kinder.
In Wuppertal läuft der “Rucksack” an insgesamt vier Grundschulen: an der Markomannenstraße, der Opphofer Straße, der Friedhofstraße und der Grundschule Hombüchel. Das aus Holland übernommene und in fast allen RAA in Nordrhein-Westfalen eingesetzt Projekt wird aus Mitteln der RAA finanziert und an einer Schule von der Freudenberg-Stiftung unterstützt (Text- und Bildquelle: Stadt Wuppertal, 09.06.10)
ADAC vergibt 14 Mal “gut”, fordert aber Verbesserungen bei Seitenaufpallschutz.
Der Seitenaufprallschutz bei Auto-Kindersitzen muss nach Meinung des ADAC stärker beachtet werden. Dieser spiele bei der gesetzlichen Zulassung von Kindersitzen bisher keine Rolle, sei aber wichtig für die Sicherheit, teilte der Automobilclub zu seinem Kindersitz-Test mit. Kinder seien bei einem Seitenaufprall besonders gefährdet – auch dann, wenn das Auto über einen Kopf-Airbag verfüge. Denn dieser reiche meist nicht weit genug herunter, um Kinder seitlich zu schützen.
Zusammen mit der Stiftung Warentest hat der ADAC 22 Kindersitze verschiedener Gewichtsklassen getest: Es gab kein “sehr gut”, aber 14 Mal die Note “gut”. Fünfmal hieß das Urteil “befriedigend”, dreimal “ausreichend”. Immerhin gibt es für jede Altersstufe ein Produkt, das ein “gut” erzielte. Als die besten Sitze erwiesen sich der Maxi Cosi Pebble+Family Fix (in der Klasse bis 13 Kilogramm) und der Kiddy Energy Pro (9 bis 18 Kilogramm). Sie erreichten jeweils die Note 1,6. In der Kategorie Bedienung schnitten sie sogar mit “sehr gut” ab, weil sie leicht zu montieren seien.
Tester legten großen Wert auf einfache Handhabung der Sitze. Das Kriterium Bedienung zählt beim ADAC genauso viel wie die Sicherheit. Denn der sicherste Sitz nutze nichts, wenn eine überdurchschnittlich hohe Gefahr zur Fehlbedienung gegeben sei, heißt es. Deswegen wurde der Safety 1st Tri Safe+ (9 bis 36 Kilogramm) nur mit “ausreichend” bewertet. Bei diesem Sitz sei der Schulterbereich für größere Kinder zu eng geschnitten. Wird die Rückenstütze deshalb abgenommen, biete er keinerlei Seitenaufprallschutz mehr, so der ADAC. Schwer zu bedienen sei auch der Casualplay PrimaFix (bis zehn Kilogramm), der ebenfalls nur auf ein “ausreichend” kam.
Dem Chicco Key 2-3 Ultrafix (15 bis 36 Kilogramm) brachten erhöhte Belastungswerte im Seiten-Crashtest ebenfalls nur die Bewertung “ausreichend” ein. Wie beim Casualplay rollte bei diesem Sitz im Test der Kopf des Dummys aus den Seitenwangen heraus und berührte die Autotür. Dies bedeute ein zusätzliches Verletzungsrisiko, urteilte der ADAC. Außerdem sei der Casualplay schwer einzustellen, weil der Rückenwinkel des Sitzes je nach Gewicht des Kindes mehr oder weniger geneigt werden müsse (Quelle: WZ, 27.05.10)
Weitere Informationen unter: www.adac.de und www.stiftung-warentest.de
… Kinder nehmen den Stoff am besten auf, wenn sie ihn anderen erklären.
Stumpfes Pauken und Auswendiglernen bringt Schülern wenig. Die Lernforschung zeige, dass Kinder vor allem das behalten, was sie selbst sagen, gestalten und in anderer Weise tun, erläutert Heinz Klippert, Dozent am Lehrerfortbildungsinstitut der evangelischen Kirche in Rheinland-Pfalz in Landau. Denn dadurch würden nachhaltig Synapsen im Gehirn gebildet. Bloßes Lesen, Zuhören oder Abschreiben von der Tafel reiche zum Lernen also nicht aus. Besser sei es, wenn Kinder schreiben und zeichnen, erzählen, recherchieren oder diskutieren. Gut prägten sich auch Dinge ein, die spielerisch vermittelt oder mit Experimenten veranschaulicht werden. Besonders gut lernten Schüler, wenn sie anderen den Stoff erklären, sagt Klippert in der Zeitschrift “Focus Schule” (Ausgabe 3/2010). Deshalb sollten Kinder möglichst oft mit anderen zusammenarbeiten. (Quelle: WZ, den 19. Mai 2010)
Jedes Kind in Nordrhein-Westfalen soll künftig ein Musikinstrument lernen können. In den kommenden zehn Jahren werde das bisherige Ruhrgebiets-Programm “Jedem Kind ein Instrument” auf das ganze Land ausgedehnt, sagte NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff am 04.05.10 in Düsseldorf. Derzeit nehmen insgesamt 43.300 Kinder aus 522 Grundschulen in 42 Kommunen des Ruhrgebiets an dem Projekt teil. Das von den Kindern mit Abstand am häufigsten gewählte Instrument ist die Gitarre, gefolgt von Violine, Flöte und Trompete.
Das Programm kostet laut Staatskanzlei seit dem Start 2007 bis zum Ende des Schuljahres 2010/2011 rund 47 Millionen Euro. Davon hat die Kulturstiftung des Bundes zehn Millionen Euro übernommen. Die Kosten der künftigen landesweiten Ausweitung steigen nach Berechnungen der Experten zwischen 2012 und 2023 von etwa 19 Millionen auf bis zu 80 Millionen Euro. Ziel sei es, dass mindestens 80 Prozent der Kinder an dem Musikprogramm teilnehmen (Quelle: WZ, 05.05.2010).
Weitere Informationen unter: www.jedemkind.de und www.kulturstiftung-des-bundes.de und www.kultur.nrw.de
Mehr als 300 Landerlebnisse bietet der neue Regionalwegweiser “Die schönsten Landerlebnisse im Bergischen Land”. Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen hat diese Angebote auf 174 Bauernhöfen im Bergischen Land zusammengetragen. Die 10. Ausgabe liefert Ideen für den Tagesausflug oder einen Bauernhofurlaub. Die landwirtschaftlichen Betriebe im Oberbergischen Kreis und Rheinisch-Bergischen Kreis sowie in den Städten Leverkusen, Remscheid, Solingen und Wuppertal werben mit Landurlaub, Bauernhofcafés, Räumlichkeiten zum Feiern oder Tagen, erntefrischen Regionalspezialitäten und Erlebnissen für Kinder. Der kostenlose Wegweise liegt in den Bürgerbüros aus, steht außerdem als Download zur Verfügung. (Quelle: WZ, 30.04.10) Weitere Informationen unter: www.landservice.de
Laufräder schulen das Gleichgewicht und die Geschicklichkeit. Sie bereiten daher gut aufs Fahrradfahren vor. Sie eigneten sich für Kinder ab etwas zweieinhalb bis drei Jahren, erläutert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln. Von Fahrrädern mit Stützrädern rat die BZgA dagegen ab. Die vermeintlichen Hilfsmittel erschwerten die Schulung des Gleichgewichts und führten vor allem bei schnellerem Kurvenfahren häufig zu schweren Stürzen (Quelle: tmm, wz 21.04.10)
Anregungen, Alltagstipps und Checklisten finden Sie auf dem Internetportal der BZgA oder unter: www.kindergesundheit-info.de
Guerilla Gardening setzt sich gegen die gärtnerische Verödung der Innenstädte zur Wehr (vielleicht auch in Wuppertal?). Ihre „Operationsziele“ sind städtische Grünflächen, aber auch Brachflächen jeder Art, ihre „Waffen“ die sog. „Samenbomben.“ Guerilla-Gärtner sind fried- und gartenliebende Menschen, die ihre „Bomben“ mittlerweile nicht nur aus Jutetaschen, sondern auch aus eleganten Damenhandtaschen fachgerecht ausbringen.
Wir wollen natürlich zu keinerlei Tun an der Grenze der Legalität aufrufen…schon gar nicht in Wuppertal. Tragen sie also ihre löcherige Jute- oder Damenhandtaschen ausschließlich in ihrem eigenen Garten umher! Mehr unter: guerrillagardening.org
“Geben gibt.” ruft zur Nominierung freiwillig engagierter Menschen unter www.geben-gibt.de auf. Schwerpunktkategorie in 2010: Jugendengagement.
Die Kampagne “Geben gibt.” ruft erneut den Deutschen Engagementpreis aus und fordert zur Nominierung von Personen, Institutionen und Unternehmen auf, die sich vorbildlich für die Gesellschaft einsetzen. Der Deutsche Engagementpreis, gefördert durch den Generali Zukunftsfonds und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ehrt im zweiten Jahr bürgerschaftliches Engagement. Eine hochkarätig besetzte Jury vergibt die Auszeichnung in den Kategorien Politik & Verwaltung, Wirtschaft, Gemeinnütziger Dritter Sektor & Einzelpersonen und der Schwerpunktkategorie 2010: Jugendengagement.
Die Einreichungsfrist der Vorschläge für den diesjährigen Deutschen Engagementpreis endet am 31. Juli 2010. Auf der Kampagnenwebseite können Bürgerinnen und Bürger ab Anfang Oktober über den Gewinner des Publikumspreises abstimmen. Die Preisverleihung findet am 5. Dezember 2010, dem internationalen Tag des Ehrenamtes, in Berlin statt. Dabei kann sich der Träger des Publikumspreises nicht nur über die große öffentliche Anerkennung freuen, sondern wird zudem mit 10.000 Euro für die Weiterentwicklung seines Projektes sowie einer Fortbildung ausgezeichnet.
Weitere Informationen unter: www.geben-gibt.de
Wie Eltern ihre Kinder zu Hause auf Trab bringen und alle dabei auch noch Spaß haben, zeigt das neue Internetportal www.komm-in-schwung.de. „Früher war Bewegung ein Teil der Lebenskultur von Kindern. Diese Bewegung verschwindet heute aus dem Kinderalltag“, warnt Professor Klaus Bös vom Institut für Sportwissenschaft der Uni Karlsruhe. Dieser Entwicklung möchte die Web-Initiative mehrerer Wissenschaftler mit bebilderten und nach Altersgruppen gestaffelten Übungen den Kampf ansagen.
Im Mittelpunkt der sogenannten „Movies“ steht die Förderung von Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Kraft. Die Initiatoren empfehlen täglich 30 Minuten Familientraining. Das kräftigt nicht nur die Kinder, sondern tut auch den Eltern gut!
(Quelle: spielen und lernen, 05.2010)
Gute Nachrichten für behinderte Kinder und deren Eltern: Nach einem Gutachten des Völkerrechtlers Prof. Eibe Riedel müssen sie die Zuweisung in Sonderschulen nicht länger dulden. Die Expertise stellt klar: Laut der UN-Behindertenkonvention von 2009 haben betroffene Kinder schon heute das Recht, Regelschulen zu besuchen – trotz bislang mangelnder Anstrengung der Behörden, die Konvention umzusetzen.
Dass behinderte Kinder immer noch zu oft vor verschlossenen Regelschultüren stehen, veranlasste den Elternverband “Gemeinsam leben, gemeinsam lernen” und den Sozialverband Deutschland, die Rechtslage klären zu lassen. Adolf Bauer, Präsident des Sozialverbands: “Aus dem Gutachten geht hervor, dass es ein Verstoß gegen die Konvention wäre, wenn Bund und Länder nicht zeitnah Maßnahmen ergreifen, um inklusive Bildung zu verwirklichen.”
Mehr Informationen unter: www.gemeinsam-leben-nrw.de
(Quelle: spielen und lernen, 05.2010)
Mit der Aktion „MOBBING – SCHLUSS DAMIT!” möchte seitenstark.de, die Arbeitsgemeinschaft vernetzter Kinderseiten, ein Zeichen setzen. Kinder, die Erfahrungen mit Mobbing haben, sollen zu Wort kommen und Eltern und Lehrer sollen für das Thema sensibilisiert werden. seitenstark.de möchte herausfinden, wie Mobbing-Opfer die Übergriffe erleben und was Mobber dazu bringt, andere als Opfer auszuwählen.
Nicht zuletzt geht es darum, Mobbing in der Schule zum breit in der Öffentlichkeit diskutierten Thema zu machen. seitenstark.de möchte dem Kampf gegen Mobbing einen Anschub geben, indem clevere Ideen gesucht werden, wie man sich gegen Mobbing wehren und Mobber ins Leere laufen lassen kann.
Am 17. März hat der Zoo Wuppertal ein seltenes Geschenk aus der Wilhelma in Stuttgart erhalten. Königspinguin „Arcta“ ist in den Zoo Wuppertal umgezogen. Der 1989 geborene „Arcta“ war der letzte Königspinguin, der in der Stuttgart auf die Welt kam und auch der letzte seiner Art in der Wilhelma. Ende des Jahres 2009 waren zwei der drei Königspinguine der Wilhelma kurz nacheinander gestorben. Übrig blieb der 21 Jahre junge „Arcta“. Kurz vor der Brutsaison dieser Vögel in diesem Jahr, war der Zeitpunkt nun gekommen um „Arcta“ in die bestehende Königspinguingruppe des Zoos zu integrieren.
Die Integration des wertvollen Geschenks fand in der 2009 neu eröffneten Anlage statt, eine der größten und modernsten Anlagen in Europa. Hier teilt sich „Arcta“ nun sein Gehege mit 16 weiteren Königspinguinen inklusive 100 Quadratmetern Landfläche und 220 Kubikmeter großem Wasserteil. Auch mit seinen weiteren neuen Nachbarn, den Eselspinguinen gab es keinerlei Probleme. Im Gegenteil, der Umzug für „Arcta“ hat sich schon gelohnt. Kurz nach der Ankunft fand er eine neue Partnerin, der er seit dem Einzug, nicht mehr von der Seite weicht. Weitere Information unter: www.zoo-wuppertal.de
Kinder, die am Malprojekt “Kleine Galerie 2011″ teilnehmen wollen, können ihre Kunstwerke noch bis zum 5. April 2010 einreichen. Dieses Jahr ruft der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter alle Sechs- bis 13-Jährigen mit Handicap auf, Bilder zum Thema “Draußen in der Natur” zu malen. 13 der eingesandten Bilder werden von einer Jury für den beliebten Kalender “Kleine Galerie” ausgewählt. Also: jetzt schnell zu Pinsel und Farbe greifen! Nähere Informationen unter: www.bsk-ev.org
Was soll ich werden, wo habe ich Chancen, und wie stelle ich es an? Diesen Fragen muss sich irgendwann jeder stellen. Ganz besonders schwierig ist der Übergang von der Schule in den Beruf jedoch für Hauptschülerinnen mit Migrationshintergrund. Der Wuppertaler Sozialdienst katholischer Frauen Wuppertal (SkF) bietet diesen Schülerinnen deshalb die Möglichkeit, durch ehrenamtliche Paten begleitet und gefördert zu werden – durch “Jobpaten.”
Wer “Jobpate” werden möchte, wendet sich an den Sozialdienst katholischer Frauen Wuppertal, Fachbereich Gemeinwesenarbeit, an der Heinrich-Böll-Straße 258 in 42277 Wuppertal. Projektleiterin Daniela Raimund oder Fachbereichsleiterin Sabine Münch erreicht man unter der Tel. 0202-642663 oder im Internet unter: www.skf-wuppertal.de
Quelle: Wuppertaler Rundschau, 3. März 2010
Die Künstlerinnen Pini Coqui, Eva Dämmig-Walter und Tatiana Stroganova haben eine neue Atliergemeinschaft gegründet. Sie möchten die Wuppertaler Kulturlandschaft künftig mit regelmäßigen Ausstellungen, kleinen Events und kreativen Angeboten bereichern. Jetzt laden sie zur Eröffnung am kommenden Sonntag, 7. März ein. Das neue Atelier an der Völklinger Straße öffnet zwischen 12 bis 18 Uhr. Weitere Infos gibt es unter: 0173-2618360. Quelle: Wuppertaler-Rundschau, 3. März 2010
Ihr Kind soll bald in den Kindergarten gehen – ein wichtiger neuer Lebensabschnitt beginnt. Dabei ist es für Eltern umso wichtiger, die richtige Einrichtung zu finden. Der Leitfaden des Landschaftsverbandes Rheinland hilft Ihnen dabei….mehr
(Quelle; LVR)
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die Regelleistungen nach SGB II („Hartz IV- Gesetz”) gegen die Verfassung verstoßen… mehr
Pünktlich zum Start der Schüler-Infotage hat die Bergische Universität ihr aktuelle Programm “Hochschule für Schüler/innen” vorgestellt. Auf der neu gestalteten Website können sich Schüler, Lehrer und Eltern auf einen Blick über die Angebote der Universität informieren. Und sie können über die genannten Ansprechpartner direkt Kontakt zur Universität aufnehmen …mehr